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16.822 neue Corona-Fälle am Freitag

Von nachrichten.at/apa, 14. Jänner 2022, 10:13 Uhr

WIEN. Fast 5000 Neuinfektionen wurden am Freitag aus Wien gemeldet. In Oberösterreich kamen 2030 neue Corona-Fälle dazu.

Auch am Ende der ersten Schulwoche im neuen Jahr lässt Omikron die fünfte Welle in Österreich weiter drastisch ansteigen. Am Freitag meldeten die Ministerien 16.822 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ist nach dem Mittwoch mit 17.006 neuen Fällen der zweithöchste Tageswert seit Pandemiebeginn vor beinahe zwei Jahren. Fast 5.000 weitere Infizierte meldete die Bundeshauptstadt Wien. Die österreichweite Sieben-Tage-Inzidenz ist nunmehr vierstellig mit 1.004,1.

903 Covid-Patienten

Bei den Spitalspatienten gab es am Freitag wieder einen leichten Anstieg. Insgesamt 903 Covid-19-Kranke mussten stationär behandelt werden, um 14 mehr als am Donnerstag. Die meisten Spitalspatienten gibt es mit 290 in Wien, hier kamen allein seit dem Vortag 23 weitere Covid-19-Erkrankte hinzu, innerhalb der vergangenen Woche wurde eine Steigerung von 52 Patienten registriert. Die Bundeshauptstadt verzeichnete in der vergangenen Woche eine Verdoppelung der täglichen Fallzahlen. Bei den Schwerkranken gab es österreichweit einen leichten Rückgang. Hier lagen am Freitag 228 Patienten auf Intensivstationen, um acht weniger als am Donnerstag.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden sieben weitere Todesfälle gemeldet. Seit Pandemiebeginn sind bereits 13.905 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Allein in der vergangenen Woche wurden 75 Tote registriert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 155,7 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Mehr als vier Millionen Menschen "geboostert"

6,38 Millionen Österreicher und somit 71,4 Prozent hatten am Freitag einen gültigen Impfschutz. Mehr als vier Millionen Menschen - exakt 4.006.363 - haben mit Stand Donnerstag die Drittimpfung erhalten und somit die Grundimmunisierung der Corona-Schutzimpfung abgeschlossen. Das sind 44,9 Prozent der Gesamtbevölkerung. Am höchsten ist die Rate der geboosterten Menschen - wie allgemein in Sachen Immunisierung - im Burgenland. Hier haben bereits mehr als die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner, genau 53 Prozent, die dritte Corona-Schutzimpfung erhalten.

Die 16.822 Neuinfektionen binnen 24 Stunden lassen den Wochenschnitt weiter steigen. Dieser betrug am Freitag bereits 12.814. Nunmehr gab es österreichweit 117.790 bestätigte aktive Fälle, um 10.973 mehr als am Tag zuvor. Allein in der vergangenen Woche sind österreichweit 89.696 Neuinfektionen registriert worden. Seit vergangener Woche haben sich die Fallzahlen durch die Dominanz der ansteckenderen Omikron-Variante beinahe verdoppelt. Vor sieben Tagen - am 7. Jänner - hatten die Ministerien noch 8.786 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die effektive Reproduktionszahl hat sich laut Update der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU Graz auf 1,46 erhöht. In der vergangenen Woche lag sie noch bei 1,45. Das bedeutet, dass 100 Infizierte statistisch gesehen derzeit 146 weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken.

Salzburg mit höchster Inzidenz

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 1.411.421 bestätigte Corona-Fälle gegeben. Als genesen gelten 1.279.726 Personen. Die meisten Neuinfektionen seit Donnerstag meldete Wien mit 4.932, in Niederösterreich waren es 2.548, in Tirol 2.425 und in Oberösterreich 2.030. Salzburg registrierte 1.861 weitere Infizierte, die Steiermark 1.387, Vorarlberg 821, Kärnten 561 und das Burgenland 257.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Salzburg mit 1.861,2, gefolgt von Tirol, Wien und Vorarlberg (1.556,9, 1.393,7 bzw. 943,5). Dahinter reihen sich Niederösterreich (778,8), Oberösterreich (774,1), die Steiermark (608,5), Kärnten (585,3) und das Burgenland (426,3).

Seit Donnerstag gab es beinahe eine Million Corona-Tests. Doch das PCR-Testssystem hat in den vergangenen Tagen in weiten Teilen Österreichs für Probleme gesorgt, außerhalb von Wien könnte es künftig nicht mehr für alle diese aussagekräftigen Analysen geben. Generalmajor Thomas Starlinger, Mitglied der gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (GECKO), hatte in der "ZIB Nacht" eine Änderung der Teststrategie angekündigt.

Rund 775.000 PCR-Tests

Seit Donnerstag wurden österreichweit 774.748 aussagekräftige PCR-Tests eingemeldet, die Positivrate betrug 2,2 Prozent. Rund 60 Prozent der Analysen wurden in Wien durchgeführt, die Positivrate lag in der Bundeshauptstadt bei so hohen Testzahlen bei rund ein Prozent. In der vergangenen Woche wurden österreichweit täglich rund 651.000 PCR-Tests analysiert, davon lieferten zwei Prozent positive Resultate.

Im Vergleich dazu wurden vor genau einem Jahr 25.286 PCR-Tests eingemeldet. Am 14. Jänner 2021 lag die Positivrate bei dieser geringen Zahl an Analysen bei 13,85 Prozent. Die Ministerien hatten damals 3.510 Neuinfektionen und 53 Todesfälle binnen 24 Stunden registriert. Damals waren aber erst rund 68.000 Menschen erstmals gegen das Coronavirus geimpft worden, es gab noch einen Mangel an Impfstoffen. Im Krankenhaus mussten vor genau einem Jahr 2.086 Menschen behandelt werden, 361 benötigten eine intensivmedizinische Versorgung.

Am gestrigen Donnerstag wurden österreichweit 54.524 Impfungen verabreicht. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.677.304 Personen bereits zumindest eine Impfung erhalten. Genau 6.377.489 Menschen und somit 71,4 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

 

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5  Kommentare
5  Kommentare
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( Kommentare)
am 14.01.2022 12:48

16.822 - was so wenig !

Eh klar, wenn unsere Billig- Greißler- Labors nix liefern !

Wahrscheinlich nach dem Billigstbieter Prinzip,
oder ÖVP Nähe, wie bei den Austria Masken,

und nicht an den Bestbieter vergeben ?!?

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( Kommentare)
am 14.01.2022 12:17

Es ist eine unauffällige Selbstverständlichkeit, wenn vorbeugend ergriffene Maßnahmen zu einer Wirksamkeit verhelfen. Im aktuellen sind es die Corona Maßnahmen, wie der Lock down, die Masken und viele andere Maßnahmen, last bat not least die Impfung. Weil eben die Maßnahmen geholfen haben, fragen sich viele, ob die überhaupt notwendig gewesen wären, ob überhaupt diese Maßnahmen gerechtfertigt sind.

Wenn wir aber zum Beispiel, ganz am Anfang von Corona, nach Italien schauen, wo sich das Virus zunächst unvorstellbar schnell ausgebreitet hat und erst durch einfache Maßnahmen, wie MNS-Masken diese Ausbreitung gedämpft wurde. Derartiges finden wir rückblickend in allen Ländern, ganz besonders nach einem Lock down, wo die Infektionszahlen anfänglich besonders zurückgegangen sind. Im Nachhinein denkt niemand mehr an "was wäre geschehen, wenn.....". Ganz im Gegenteil, viele sehen sogar eine nicht Erforderlichkeit dieser Maßnahmen.
Dieses Denken, das nennt man ein Präventionsparadox.

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AlleMenschenSindGleich (2.837 Kommentare)
am 14.01.2022 11:43

Die Omikron-Wand wird und wird nicht höher! Im Gegenteil sie wird niedriger.
Aberwitzige 774.748 Tests für gerade einmal 16.882 positive "Fälle"
(Positivquote auf 2,1% gesunken)

Was soll dies dauernde Krisengeheule!

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venetius (1.249 Kommentare)
am 14.01.2022 11:57

1+1 = 3

Und passt auf, dass ihr nicht am Rand der Erde runter fällt!

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fai1 (6.015 Kommentare)
am 14.01.2022 11:59

@VENETIUS,
sie meinen sich wohl selbst damit.

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