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  • Gesundheit
    Grippewelle nimmt Fahrt auf: Wie man sein Immunsystem jetzt stärken kann

    Grippewelle nimmt Fahrt auf: Wie man sein Immunsystem jetzt stärken kann

    Erste Influenza-Fälle in Oberösterreich – Richtige Ernährung macht abwehrstark.

    Ein Blick in die Ordinationen der Hausärzte im Land zeigt es seit Montag ganz deutlich: Die Grippewelle beginnt. Die ersten acht echten Influenza-Fälle wurden bei der OÖ. Gebietskrankenkasse (OÖGKK) gemeldet. "Derzeit wissen wir von acht betroffenen Oberösterreichern", sagt Harald Schmadlbauer von der OÖGKK.

    Drastisch angestiegen sei nach den Weihnachtsferien die Zahl der Krankenstände aufgrund von viralen Infekten. "Rund 1500 Oberösterreicher hüten damit aktuell das Bett. Im Vorjahr, in dem wir ja eine besonders starke Grippewelle verzeichneten, lag die Zahl zu diesem Zeitpunkt schon bei rund 1900 Erkrankten."

    Traditionellerweise erreichen die Krankenstände aufgrund von Erkältungskrankheiten und Influenza in den Kalenderwochen acht und neun – rund um die Semesterferien – alle Jahre wieder ihren Höhepunkt.

    Sauerkraut als Alleskönner

    Höchste Zeit also, sich noch gegen die Grippe impfen zu lassen und das eigene Immunsystem auf Touren zu bringen. Besonders gut funktioniert das beispielsweise mit einem Lebensmittel, das wohl jeder kennt.

    "Sauerkraut ist ein Multitalent, das perfekt zur Saison passt – und auch nicht importiert werden muss", sagt Ernährungswissenschafterin Beate Artes aus Ottensheim (www.beate-artes.at). "Es versorgt es uns bereits in kleinen Mengen mit reichlich Vitamin C und enthält auch Vitamin B12."

    Durch die Fermentation – das Haltbarmachen des Krautes – entsteht ein Milieu, in dem sich viel Milchsäure bildet. "Unsere Darmflora liebt die im Sauerkraut enthaltenen Milchsäurebakterien", sagt Artes. "Wir wissen ja mittlerweile, dass die Zusammensetzung des Mikrobioms – also aller Bakterien, die sich im Darm aufhalten – enorm wichtig für die Gesundheit ist."

    In den vergangenen Jahren ist die menschliche Darmflora immer mehr in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses gerückt. So weiß man heute, dass sie nicht nur bei Verdauung und Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielt, sondern auch bei der Immunabwehr und bei der Entstehung von Entzündungsprozessen beteiligt ist.

    Kombucha und Kimchi

    "Die Zusammensetzung unseres Mikrobioms hat zudem Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten wie beispielsweise Adipositas, Diabetes, Asthma, die chronisch entzündliche Darmerkrankung Morbus Crohn und sogar Krebs", erklärt Beate Artes.

    "Wer dem sehr gesunden Sauerkraut geschmacklich nichts abgewinnen kann, sollte es doch mit fermentiertem Kohl, Sellerie oder Karotten versuchen", meint die Ernährungs-Expertin. Aber auch Kombucha, ein fermentierter, kohlensäurehaltiger Tee würde harmonisierend auf die Darmflora wirken und mit den enthaltenen Mineralstoffen und Vitaminen das Immunsystem ankurbeln. Wer’s außergewöhnlich liebt, könne "Kimchi" kosten. "Das ist quasi das asiatische Sauerkraut, das mit Ingwer, Knoblauch und Chili zubereitet wird." Kimchi gibt es in Asia-Geschäften zu kaufen.

    Barbara Rohrhofer, 09.01.2019, 00:04 Uhr

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