LE fcmswebapp3.5

Eine neue Version der OÖ Nachrichten App ist verfügbar!

Bitte aktualisieren Sie Ihre OÖ Nachrichten App, um die neuesten Funktionen und Verbesserungen zu erhalten.


Hinweis schließen
=fcmiosapp2

Eine neue Version der OÖ Nachrichten App ist verfügbar!

Bitte aktualisieren Sie Ihre OÖ Nachrichten App, um die neuesten Funktionen und Verbesserungen zu erhalten.


Hinweis schließen
  • Kultur
    Die neue Spinnerei in Traun feiert ein Besucherplus von 17 Prozent

    Die neue Spinnerei in Traun feiert ein Besucherplus von 17 Prozent

    Im ersten Jahr nach der Eröffnung besuchten 21.000 Menschen das Kulturhaus, wahre Publikumsmagnete sind die Kabaretts.

    Am Samstag (19. Mai) vor genau einem Jahr wurde die um knapp 5,3 Millionen Euro neu gebaute Spinnerei in Traun eröffnet. Gestern zog Manuela Reichert, Geschäftsführerin des Kulturhauses, eine erste, sehr erfreuliche Bilanz.

    Mehr als 21.000 Menschen haben im ersten Jahr Kulturveranstaltungen in der neuen, im Kulturpark eingebetteten Spinnerei besucht, was eine Steigerung von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Wahre Besuchermagneten sind die Kabaretts, Lukas Resetarits feierte mit seinem Programm "70er" sogar Bundesland-Premiere in Traun. "Jedes einzelne Kabarett ist ausverkauft", sagt Reichert. "Es gibt oft bis zu einem Monat vorher keine Karten mehr." Deshalb wurde auch die Anzahl der Abonnements für die Kabarett-Reihe von 550 auf 500 reduziert. Der große Veranstaltungssaal fasst ausverkauft 634 Besucher, weshalb bei 550 Abos viel zu wenige Karten für den freien Verkauf übrig bleiben würden. Woher die Kabarettbesucher kommen, hat die für die Sparte zuständige Brigitte Brunner analysiert: 50 Prozent aus Traun, 40 Prozent aus Linz, die übrigen zehn Prozent bilden Gäste von "Linz-Land bis Bad Ischl", sagt Brunner.

    Diese Struktur treffe auch auf die Gäste in ihrer Gesamtheit zu, die ein Mix aus Konzerten, Lesungen und Kinderkultur anzieht. "Wenn Künstler mit internationaler Strahlkraft wie Conchita bei uns auftreten, reisen sogar Menschen aus Russland an", sagt Reichert.

    Ähnliches erhofft man auch für das erste Flamenco-Festival (11. bis 16. Juni), das auch Szene-Kenner aus Frankreich und Belgien anlocken soll. Ab August wird es zudem, nachdem die Zusammenarbeit mit Regisseur Daniel Pascal beendet worden ist, eine neue Form des Sommertheaters geben – wetterunabhängig im Saal, der mehr Zuseher fasst als die bisher vor dem Schloss bestuhlte Fläche mit 200 Plätzen. Aufgeführt wird die André-Heller-Hommage "Holodrio", ein Erfolg im Rabenhof Wien.

    Finanziell läuft es gut für die Spinnerei (Jahresbudget: gut 600.000 Euro): Bereits die erste Bilanz, nach einem halben Jahr, wies 550.000 Euro durch Karteneinnahmen aus. (nb)

    17.05.2018, 00:04 Uhr

    Mehr Kultur
    Kultur Übersicht
    Zurück Zum Seitenanfang