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    Ein Produkt der Sonderthemen-Redaktion

    Patek Philippe präsentiert eine wegweisende Innovation

    Die "Advanced Research"-Abteilung hat ein komplett neues, mechanisches System zur Verstärkung des Klangs entwickelt.

    Das sogenannte "ff" fortissimo-Modul besteht aus einem flexibel gelagerten Klanghebel und einem Schwingplättchen aus durchsichtigem Saphirglas. Im Vergleich zu anderen Minutenrepetitionen und unabhängig vom Gehäusematerial erzeugt das Modul einen deutlich verstärkten Klang. Mit vier neuen Patenten wird diese neue Technik in der Minutenrepetition, Referenz 5750 Patek Philippe "Advanced Research", vorgestellt. Die Sonderedition in Platin mit einem einzigartigen Zifferblatt ist auf 15 Uhren limitiert.

    Innovationsgeist gehört zum Gründungscredo von Patek Philippe. Ganz im Sinn dieser Tradition scheut die Manufaktur keine Mühen, die Grenzen der Uhrmacherkunst immer wieder neu zu definieren. Für Patek Philippe sind technologische Innovationen nur dann sinnvoll, wenn sie dem Träger in jeder Hinsicht einen wirklichen Mehrwert bieten.

    Minutenrepetitionen und Uhren mit Schlagwerk sind eine Spezialität von Patek Philippe. Die Manufaktur verfügt über eine der größten Kollektionen bei diesen Grandes-Complications-Uhren. Mit dem neuen System ist es der "Advanced Research"-Abteilung gelungen, in diesem Bereich einen wichtigen technischen Fortschritt zu erzielen. 1989 erlebten Minutenrepetitionen mit dem Automatikkaliber R 27 ihr großes Comeback bei Patek Philippe. Basierend auf diesem Uhrwerk hat die "Advanced Research"-Abteilung nach einem Weg gesucht, die Lautstärke des Zeitschlags auf rein mechanische Weise zu verstärken, ohne dabei die akustische Qualität zu beeinträchtigen.

    Nach mehreren unterschiedlichen Forschungsansätzen beschlossen die Spezialisten die Konstruktion des Basiswerks beizubehalten. Auf der Brückenseite (der dem Handgelenk zugewandten Seite) fügten sie ein Modul hinzu, das wie ein Lautsprecher funktioniert. Anders als bei herkömmlichen Lautsprechern erfolgt die Verstärkung des Klangs jedoch nicht über eine flexible Membran. Stattdessen besitzt das System, für das Patek Philippe drei Patente an anmeldet hat, ein Schwingplättchen aus synthetischem Saphirglas von 0,2 mm Dicke. Dank seiner Winkelbewegungen ermöglicht dieses frei bewegliche Plättchen eine deutlich bessere Klangausbreitung in der begrenzten Größe einer Armbanduhr. Der Gehäuseboden aus Saphirglas bietet freie Sicht auf das Uhrwerk. Für dieses innovative System mussten die Entwickler sowohl bei der Konzeption als auch bei der Fabrikation große Herausforderungen bewältigen.

    Für die Klangübertragung von den Tonfedern der Minutenrepetition zum Schwingplättchen aus Saphirglas wurde ein System mit einem Klanghebel aus Stahl entwickelt, der in der Mitte des Schwingplättchens befestigt ist. Das andere Ende dieses Klanghebels, dessen Form an eine Stimmgabel erinnert, besitzt eine flexible Aufhängung von 0,08 mm Stärke. Sobald die Hämmerchen die Tonfedern anschlagen, werden deren Schwingungen an den Klanghebel übertragen, der sie wiederum an das Schwingplättchen überträgt und eine Verstärkung des Klangs bewirkt. Die Winkelbewegungen des Schwing-plättchens versetzen die Luftschichten ober- und unterhalb des Saphirglases in Schwingung, wodurch ein deutlich lauterer Klang entsteht.

    Sonderthemen-Redaktion, 31.12.2021, 00:04 Uhr

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