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    Ricciardo heißeste Aktie auf dem Fahrermarkt

    MONTREAL. Formel 1: Australier bei Top-Teams begehrt

    Gestern Nacht wurde beim Grand Prix von Kanada in Montreal um den Sieg gekämpft. Hinter den Kulissen läuft längst das Rennen um neue Fahrerverträge.

    Daniel Ricciardo ist bei Red Bull in toller Verhandlungsposition. Während Dauer-Crasher Max Verstappen derzeit selbst teamintern kritisiert wird, ist der australische Pilot aus Perth die heißeste Aktie am Fahrermarkt. Ferrari und Mercedes haben schon länger ein Auge auf den Italienisch sprechenden Sohn eines Sizilianers geworfen.

    "Mal schauen, was die anderen so denken. Ich kann mich ja nicht selbst bezahlen", kommentierte Ricciardo das Interesse mit seinem typischen Grinsen. Wie Hamilton und Vettel hat der Monaco-Champion nach sechs Rennen zwei Saisonsiege zu Buche stehen.

    Dass ihn Mercedes-Teamchef Toto Wolff gleich zum gefährlichen Titelkonkurrenten machte, schmeichelte ihm. "Es ist nicht unmöglich, aber nicht mein wichtigster Gedanke. Lewis hat einen Riesenvorsprung", verwies Ricciardo darauf, dass Hamilton 14 Punkte vor Vettel, aber schon 38 vor ihm liegt. "Wenn wir wirklich mitmischen wollen, müssen wir vor der Sommerpause auch auf einem anderen Kurs beweisen, dass wir gewinnen können", sagt Ricciardo.

    Mit jedem Rennen schraubt der lebenslustige Australier aus dem Red-Bull-Nachwuchsprogramm derzeit seinen Marktwert nach oben. Auf das Angebot Hamiltons, er werde für ihn den neuen Vertrag verhandeln, reagierte Ricciardo zuletzt in Monaco schlagfertig und ließ Spekulationen zu: "Wenn Lewis am Saisonende aufhört, kann er ja mein Manager werden."

    11.06.2018, 00:04 Uhr

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