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    SK Vorwärts lädt Wiener Neustadt zur "Matinee"

    SK Vorwärts lädt Wiener Neustadt zur "Matinee"

    STEYR. Das Spiel wird am Sonntag um 10.30 Uhr angepfiffen.

    Es ist ein ungewöhnlicher Termin für die Steyrer Fußballfans. Am Sonntag, 10.30 Uhr, empfängt der SK Vorwärts zum zweiten Heimspiel in der zweiten Bundesliga den SC Wiener Neustadt. Auch wenn der Vorverkauf schleppend verlief, hofft Trainer Gerald Scheiblehner auf zumindest 2000 Zuschauer bei der Premiere der Sonntagsmatinee. "Es ist prinzipiell ein sehr guter Termin, weil parallel keine anderen Fußballspiele stattfinden und so auch andere Fußballer der Region Zeit haben", sagt er.

    Die unmittelbare Matchvorbereitung wird an die frühe Anstoßzeit angepasst. Die Mannschaft trifft sich bereits um 7.45 Uhr zu einem gemeinsamen Frühstück. "Es ist wichtig, dass die Spieler vor dem Match zumindest eine Kleinigkeit essen. So ist es auch bei den jungen Spielern, die alleine leben und vielleicht keinen so großen Wert darauf legen, gewährleistet", erklärt der Trainer.

    Scheiblehner rechnet nicht nur aufgrund der hohen Temperaturen mit einem heißen Match. "Wiener Neustadt hat mit Hamdi Salihi und dem vom LASK gekommenen Dominik Reiter zwei sehr gute Stürmer verpflichtet. Hinten spielen sie mit einer starken Dreierkette." Zwar habe Wiener Neustadt nach zwei Runden wie Vorwärts erst einen Punkt. "Das ist aber ebenso der schweren Auftaktauslosung geschuldet", ist der Vorwärts-Trainer sicher. Chancen auf den ersten vollen Erfolg in der zweiten Bundesliga sieht er aber durchaus. "Die Punkte für den Klassenerhalt müssen wir zuhause mit der Unterstützung des Publikums holen. Gegen Ried hat sich gezeigt, wie sehr uns das Publikum hilft."

    Personell kann der Trainer wieder aus dem Vollen schöpfen. Auch Christoph Bader ist erstmals seit seiner langen Erkrankung wieder im Kader. An die letzten Duelle gegen Wiener Neustadt können sich nur die etwas älteren Vorwärts-Fans zurückerinnern. In der Saison 1979/80 setzte es in der zweiten Division zwei klare Niederlagen.

    Stefan Minichberger, 10.08.2018, 00:04 Uhr

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