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    Michorl: „Jetzt wissen wir, was möglich ist“

    ISTANBUL. 0:1 verloren, aber Zuversicht gewonnen: Der LASK verschaffte sich eine ordentliche Ausgangsposition für das Europa-League-Rückspiel gegen Besiktas Istanbul am Donnerstag.

    Sie haben wirklich alles gegeben. In einem Stadion, in dem schon viel stärkere Mannschaften als der LASK sang- und klanglos untergegangen sind. Deshalb war die 0:1-Niederlage der Linzer Schwarz-Weißen im Hinspiel der zweiten Europa-League-Runde gegen Besiktas Istanbul ein historisches Ergebnis. 

    Vor allem, wie sich die Mannschaft nach dem frühen Rückstand durch Babels Tor nach sechs Minuten dem Gegner und den 34.000 Fans im Stadion entgegengestellt hatte, war beeindruckend. Deshalb war auch LASK-Spieler Peter Michorl nach dem Spiel zufrieden. „Es war nicht einfach. Eine Stimmung wie nach dem raschen Tor der Türken habe ich noch nie in einem Stadion erlebt. Aber wir haben uns auch davon nicht beeinflussen lassen, sondern uns weiter als Mannschaft entgegengestellt. Auch wenn uns klar war, dass man Spieler mit einer solchen individuellen Extraklasse nicht immer stoppen kann.“ 

    „Das 0:1 lässt im Rückspiel alles offen“

    Der Linzer Mut zeigte aber Wirkung. Michorl: „Die Besiktas-Spieler haben uns sicher nicht so stark eingeschätzt, das hat man gemerkt. Wir konnten sie früh unter Druck setzen, ihnen sogar teilweise unser Spiel aufzwingen. Leider haben wir die zwei, drei Tormöglichkeiten nicht genützt.“ Das Selbstvertrauen ist nach diesem Auftritt aber noch einmal gestiegen. „Wir wissen jetzt, was möglich ist. Auch wenn Besiktas sicher auch viel besser spielen kann. Aber das 0:1 lässt für das Rückspiel alles offen.“

    Von Harald Bartl aus Istanbul, 10.08.2018, 12:32 Uhr

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