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  • Außenpolitik

    Auch Dänemark schließt sich diplomatischem Boykott an

    KOPENHAGEN/PEKING. Nach den USA und anderen Ländern hat auch Dänemark einen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking verkündet.

    Grund seien die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in China, teilte der dänische Außenminister Jeppe Kofod am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit. Zugleich bedauerte er, dass es innerhalb der EU bisher noch nicht gelungen sei, eine gemeinsame Haltung zu finden.

    "Es ist kein Geheimnis, dass wir in Dänemark sehr besorgt über die Menschenrechtssituation in China sind", erklärte Kofod. Die Regierung habe daher beschlossen, die Spiele in Peking nicht zu besuchen. Dänische Sportler würden aber teilnehmen.

    Zuvor hatten unter anderem bereits die USA, Großbritannien und Japan einen diplomatischen Boykott der im kommenden Monat stattfindenden Spiele verkündet. Unter anderem Berichte über schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen in der westchinesischen Provinz Xinjiang sorgen seit langem für diplomatische Spannungen mit der Regierung in Peking. Vonseiten Österreichs werden keine hochrangigen Politiker zu den Winterspielen nach Peking reisen, einen politischen Boykott gibt es aber nicht.

    nachrichten.at/apa, 14.01.2022, 21:01 Uhr

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