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    2,49 Promille: Lokführer rauscht an Wittenberg vorbei

    2,49 Promille: Lokführer rauscht an Wittenberg vorbei

    WITTENBERG. Halt in Lutherstadt in Sachsen-Anhalt "übersehen" – Polizei holte den Betrunkenen aus dem ICE.

    Nächster Halt: Wittenberg. Eigentlich. Doch ein ICE-Lokführer hat den Bahnhof in Sachsen-Anhalt auf dem Weg von Hamburg nach Leipzig ohne Halt durchfahren. Der Zugchef habe nach der Durchfahrt in Wittenberg Bundespolizisten angesprochen, die im ICE saßen. In Bitterfeld sei der Lokführer wenig später herausgeholt und abgelöst worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei Pirna. Die örtliche Polizei habe den Atemalkoholwert gemessen und 2,49 Promille festgestellt, sagte der Polizeisprecher.

    Der Zug kam schließlich mit 65 Minuten Verspätung am Ziel Leipzig an. Als offiziellen Grund gab die Bahn allerdings nicht die Alkohol-Entgleisung ihres Mitarbeiters, sondern eine "Verzögerung im Betriebsablauf" an. Die Reisenden, die nach Wittenberg wollten, seien mit der S-Bahn zurückgefahren, sagte ein Bahn-Sprecher.

    Für Lokführer gilt eine Null-Promille-Grenze. Verstöße dagegen würden nach einem strengen Regelwerk geahndet, so die Bahn.

    Dass Lokführer versehentlich an einem Bahnhof vorbeifahren, ist bereits häufiger passiert. Vor zwei Jahren, am 4. Jänner 2017, war schon einmal ein ICE an Wittenberg vorbeigefahren, ohne zu halten. Der Lokführer bemerkte sein Missgeschick jedoch, stoppte den Zug und fuhr in den Bahnhof zurück.

    11.01.2019, 00:04 Uhr

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