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  • Kultur

    "Ochs und Esel": Andreas Gabalier wetterte bei Konzert gegen kritische Medien

    WIEN. Dass Gabalier mit der medialen Berichterstattung zu seiner Person nicht immer einverstanden ist - daraus macht der selbsternannte „Volks-Rock-‘n‘-Roller“ kein Geheimnis. Bei seinem Abschlusskonzert teilte er nochmal aus. Vor 14.500 Zuschauern attackierte der 34-Jährige die Blätter "Standard", "Falter" und deren Redakteure.

    Der Sänger Andreas Gabalier hat Samstagabend bei seinem letzten Konzert 2018 in der Wiener Stadthalle zwei Medien an den Pranger gestellt, die ihm kritisch gegenüber stehen. So verunglimpfte er die Zeitungen "Standard" und "Falter". Deren Redakteure seien "undercover in der Halle", um "verheerende Geschichten" zu schreiben. Das berichtete unter anderem der "Kurier" am Samstag im Anschluss an das Konzert. 

    Unchristliche Chefredakteure

    Der 34-Jährige legte allerdings noch nach: Weil "Traditionen nichts für sie sind", hätten die unchristlichen Chefredakteure der Journalisten "am 24.12. nichts zu tun", in der steirischen Krippe würden "Ochs und Esel fehlen". Und: Die Blätter würden Presseförderung "in Millionenhöhe" bekommen, "um diesen Quargl abzudrucken".

     

    Aus welchem Lager der Quargl tatsächlich kommt, darüber lässt sich natürlich streiten. Rückendeckung bekam Gabalier allerdings unverzüglich aus der FPÖ. Ein freiheitlicher Gemeinderat twitterte zum Beispiel: "Besser kann man es nicht auf den Punkt bekommen! #chapeau". Aber auch negative Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Von "Hetzer" bis "Symbolfigur der Rechte" war in den Social Media Kanälen die Rede.

    So reagierte der Falter-Chefredakteur auf Twitter:

    Es ist nicht das erste Mal, dass Gabalier, der sich selbst gern Volks-Rock'n'Roller nennt, mit seinen Aussagen für Aufsehen sorgt. So klagte er beim Amadeus Award aus der Sicht des heterosexuellen Mannes: "Man hat's nicht leicht auf dera Welt, wenn man als Manderl noch auf a Weiberl steht." Nach darauffolgender Kritik sah er sich laut "Kurier" "ins rechte Eck gedrängt". Gabalier teilt zudem gern mit, wie wenig er von der "genderverseuchten" modernen Zeit hält.

    nachrichten.at, 17.12.2018, 09:48 Uhr

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