LE fcmswebapp3.5

Eine neue Version der OÖ Nachrichten App ist verfügbar!

Bitte aktualisieren Sie Ihre OÖ Nachrichten App, um die neuesten Funktionen und Verbesserungen zu erhalten.


Hinweis schließen

Eine neue Version der OÖ Nachrichten App ist verfügbar!

Bitte aktualisieren Sie Ihre OÖ Nachrichten App, um die neuesten Funktionen und Verbesserungen zu erhalten.


Hinweis schließen
  • Gesundheit
    "Guter Schlaf ist für unsere Gesundheit wichtiger als Ernährung und Sport"

    "Guter Schlaf ist für unsere Gesundheit wichtiger als Ernährung und Sport"

    US-Bestseller-Autor hält guten Schlaf für die beste Gesundheitsvorsorge der Welt

    "Jedes Kind kann schlafen lernen" heißt der Ratgeber-Klassiker, den viele frischgebackene Eltern in- und auswendig kennen. Doch nicht nur Babys haben ihre Schwierigkeiten mit der Nachtruhe. "Schlafstörungen plagen heute viel mehr Menschen als noch vor zehn Jahren. Etwa jeder vierte Österreicher hat Probleme damit", besagt eine Studie der Medizinischen Universität Wien. Als Hauptgründe nennen die Wissenschafter Sorgen und Smartphones, die mit ins Bett genommen werden.

    Das Volksleiden Schlaflosigkeit beschäftigt aber nicht nur Betroffene, sondern auch Ärzte, Therapeuten und nicht zuletzt Schlafforscher und Autoren. Matthew Walker, Neurowissenschafter und Psychologe aus den USA, hat "Das große Buch vom Schlaf" geschrieben und damit prompt einen internationalen Bestseller gelandet. "Die Nachtruhe ist einer der wichtigsten und zugleich völlig unterschätzten Aspekte eines gesunden, langen und glücklichen Lebens. Schlaf ist das allerbeste Mittel für die Gesundheit unseres Gehirns und unseres Körpers – die beste Vorbeugung gegen Alzheimer, Krebs, Herzinfarkt und viele andere Leiden", behauptet der Wissenschafter und untermauert seine These mit allerlei Forschungsergebnissen der vergangenen 20 Jahre.

     

    Klug: Im Gehirn fördert Schlaf zahlreiche Funktionen, darunter unsere Fähigkeit, Dinge zu lernen, uns zu erinnern und logische Entscheidungen zu treffen.

     

    Gesund: "In anderen Körperregionen frischt der Schlaf unseren Vorrat an Abwehrkräften auf, sodass wir bösartige Tumore bekämpfen, Infektionen aller Art abwehren können", erklärt Walker. Und genügend Schlaf sei untrennbar mit der Funktion unseres Herz-Kreislauf-Systems verknüpft, denn er senke den Blutdruck und ermögliche damit eine gesunde Herzfunktion.

     

    Schlank: Im Schlaf wird der Stoffwechsel in Ordnung gebracht. "Zudem reguliert die Nachtruhe unseren Appetit und ermöglicht ein gesundes Körpergewicht, da wir, wenn wir ausgeruht sind, eher zu gesunder Nahrung greifen."

    Dramatische Folgen

    "Ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sind lebenswichtig – das steht außer Frage. Mittlerweile gilt Schlaf jedoch als überragende Größe in diesem gesundheitsrelevanten Dreigestirn. Nur eine Nacht Schlafmangel hat weitaus dramatischere Folgen für die körperliche und geistige Gesundheit als zu wenig Nahrung oder Bewegung", schreibt der amerikanische Schlafforscher. Weder auf natürlichem Wege noch durch Medikamente lasse sich ein Zustand erreichen, in dem Körper und Geist in jeder Hinsicht so effektiv in Ordnung gebracht werden wie im gesunden Schlaf.

    Menschen mit Schlafstörungen empfiehlt Walker, den Konsum von Alkohol und Koffein zu reduzieren, Bildschirmtechnologie aus dem Schlafzimmer zu entfernen und die Temperatur im Schlafzimmer zu reduzieren.

    Prof. Matthew Walker: "Das große Buch vom Schlaf", Goldmann-Verlag, 13,40 Euro

     

    Gute-Nacht-Geschichte

    Das literarische Genre mit dem größten Wachstum ist derzeit die „Gute-Nacht-Geschichte“ für Erwachsene. Die Engländerin Phoebe Smith ist der Star dieser Szene. Die App „Calm“ bietet mehr als 120 Einschlafgeschichten an. Seit Gründung des Unternehmens vor zwei Jahren verzeichnet man mehr als hundert Millionen Downloads.
    Blaues Gold heißt Phoebe Smiths berühmteste Geschichte. Sie entführt auf die Lavendelfelder der Provence, im Hintergrund sanft-sonores Rauschen und der Erzähler haucht dem Hörer die Geschichte langsam und sanft ins Ohr.

    Barbara Rohrhofer, 08.01.2019, 00:04 Uhr

    Mehr Gesundheit
    Gesundheit Übersicht
    Zurück Zum Seitenanfang