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    Schlägerei

    Schlägerei um Promi-Sohn in Wiener U-Bahn - Gesuchte stellten sich

    WIEN. Die Schlägerei in der Wiener U-Bahnstation Karlsplatz am 7. Jänner, bei welcher der Sohn des Moderators Edi Finger jr. verletzt worden, war, ist einer Klärung näher gerückt.

    Zwei 19-Jährige, die seit Montag mit einem Fahndungsfoto gesucht worden waren, haben sich in der Polizeiinspektion Kärntnertorpassage gestellt. Das sagte Polizeisprecher Harald Sörös.

    Der Sohn von Edi Finger Jr. war in der Nacht auf den 7. Jänner niedergeschlagen worden. Der 28-Jährige gab an, er sei von zwei Männern im Bereich einer Rolltreppe der U-Bahnstation "getreten und mit Fäusten geschlagen" worden. Mit "stark blutender Nase" ging er nach dem Übergriff zu einer Polizeiinspektion und erstattete Anzeige. Der 28-Jährige und ein Freund sollen attackiert worden sein, der Sohn des Moderators wurde verletzt. Er war mit Freunden unterwegs gewesen. Die Angreifer flüchteten.

    Die beiden 19-Jährigen gaben die Tat im Prinzip zu. Als Motiv gaben sie an, von ihren Kontrahenten rassistisch beschimpft worden zu sein. So soll das Wort "Sch...neger" gefallen sein. Bei den beiden handelt es sich um in Wien geborene Österreicher dunkler Hautfarbe. Der Sohn von Edi Finger jr. hatte bei seiner Einvernahme dahingehend keine Angaben gemacht, sagte Sörös. Die beiden 19-Jährigen wurden auf freiem Fuß angezeigt.

    nachrichten.at/apa, 16.05.2018, 15:17 Uhr

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