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    Katze aus dem Sack: Das ist der neue Black-Wings-Trainer

    Eishockey: Die Linzer gaben die Verpflichtung eines 54-jährigen Amerikaners mit großer Erfahrung bekannt

    Seit 9.57 Uhr ist die Katze aus dem Sack. Die Black Wings haben den Nachfolger von Rob Daum als Cheftrainer bekannt gegeben. Es handelt sich um den 54-jährigen US-Amerikaner Troy Ward, dem ein ausgezeichneter Ruf vorauseilt. „Wir setzen damit den im Jahr 2011 eingeschlagenen Weg fort und wollen in Zukunft noch mehr fördern und ausbilden. Er weiß, dass man Talente nur mit Eiszeit fördern kann“, betonte Linz-Manager Christian Perthaler, der sich mit dem neuen starken Mann auf einen Zweijahresvertrag bis 2019 einigte. Übrigens ohne Ausstiegsklausel.

    Perthaler hatte sich die Entscheidungsfindung nicht einfach gemacht. Er überzeugte sich in unzähligen Gesprächen mit Spielern, die bereits unter Trainer Ward am Eis standen. Dazu zählen nicht nur einige aktuell in der NHL tätige Cracks, sondern auch viele, die in der Erste Bank Eishockey Liga spielen bzw. gespielt haben. Die Conclusio: Das ist ein echter Fachmann mit einem Händchen für junge Spieler, darüber hinaus ist er ein echter Teamplayer, mit dem der EHC sehr viel Freude haben sollte.

    Die Referenzen sind jedenfalls stark: In der AHL wurde Ward vom Assistant Coach bei den Houston Aeros wenig später sogar Assistant General Manager und bekam erstmals einen Einblick in die Führungsebene eines Vereins. Im Jahr 2010 wechselte Ward schließlich ligaintern nach Abbotsford, wo er als Headcoach bis zum Ende des Vereins (2014) Spieler für den NHL-Klub Calgary Flames ausbildete. Ward ist mittlerweile 30 Jahre im Trainergeschäft, also ein routinierter „Fuchs“.

    “Stolz auf unsere harte Arbeit machen“

    Ward wird in der kommenden Woche nach Linz kommen und sich ein Bild von seinem neuen Arbeitgeber machen. Im Fokus steht dabei natürlich die Besetzung der noch offenen Kaderplätze. Ward selbst freut sich auf seine Aufgabe. Mittels intensivem Videostudium hat er auch einen Eindruck über die Erste Bank Eishockey Liga erhalten. „Ich habe schon eine Ahnung darüber, wie gespielt wird“, sagte Ward.

    Sich selbst sieht Ward als einen harten Arbeiter, der sehr detailliert und organisiert agiert. „Ich bin als ein Coach bekannt, der entwickelt. Ich benutze dazu einen ganzheitlichen Zugang, um nicht nur Fähigkeiten als Eishockeyspieler zu entwickeln, sondern auch als Mensch. Die Konzentration wird darauf liegen, dass ich gemeinsam mit meinem Trainerstab und dem Management hart arbeiten werde, um ein Team zusammenzustellen, das sich entwickeln wird, gewinnen wird und die Fans in Linz stolz auf unsere harte Arbeit machen wird.“ 

    Alexander Zambarloukos, 19.04.2017, 10:10 Uhr

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