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    "Es war eine saubere und faire Trennung"

    "Es war eine saubere und faire Trennung"

    LINZ. Seit Montag, 13.25 Uhr, ist es offiziell: Die Black Wings haben den bis 2018 laufenden Vertrag mit Eishockey-Langzeittrainer Rob Daum aufgelöst.

    Der 59-jährige Kanadier, der die Linzer gleich in seiner Premierensaison (2011/12) zum EBEL-Titel und danach noch vier Mal ins Semifinale geführt hatte, kam dem EHC bei den finalen Gesprächen sehr entgegen. Das ist ihm hoch anzurechnen.

    "Es war eine saubere und faire Trennung", sagte Wings-Manager Christian Perthaler, der sich bei Daum für seine lange Zeit erfolgreiche Arbeit bedankte. Dass zum Schluss nicht alles nach Wunsch lief, ist kein Geheimnis. Die Linzer haben sich nach dem überraschenden Viertelfinal-Aus gegen Bozen dazu entschieden, einen neuen Weg einzuschlagen.

    Daum, der trotz der enttäuschenden Entwicklung an der Saisonabschlussfeier am Sonntag teilnahm, wird erst heute in einer Pressekonferenz seine Sicht der Dinge darstellen: "Sorry, vorher werde ich nichts sagen."

    Daum hat das Linzer Eishockey massiv geprägt, er geht als erfolgreichster Coach in die Klubgeschichte und als jener mit den meisten Siegen (237) in die EBEL-Historie ein. Das wissen auch die Fans zu schätzen: "Danke" war das meistgebrauchte Wort in den Reaktionen auf Facebook. Gut so.

    Ab sofort läuft beim EHC die Suche nach einem Nachfolger für Daum. Klar, dass in solchen Situationen die Gerüchteküche brodelt. Tom Pokel (Bozen), Ex-Teamchef Manny Viveiros und Mike Pellegrims (KAC) wurden ins Gespräch gebracht, es könnte aber auch wieder einer werden, den niemand kennt. So wie anno 2011 Daum.

    Eishockey wird übrigens auch noch gespielt. Heute (19.45 Uhr, ServusTV live) steigt das erste EBEL-Semifinale zwischen den Vienna Capitals und Bozen, morgen (19.45) das zweite zwischen Salzburg und dem KAC. (alex)

     

     

    14.03.2017, 00:04 Uhr

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