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    Black Wings vor Verlängerung mit einem Trio

    Eishockey: Drei Österreicher könnten dem EHC die Treue halten - Am Freitag (20.15 Uhr) beginnt die Finalserie
    Noch fehlt eine offizielle Bestätigung, doch laut OÖN-Informationen sind die Verhandlungen mit drei Österreichern bei den Black Wings ziemlich weit fortgeschritten. Und es sieht gut aus: Kapitän Philipp Lukas, Bruder Bobby und Patrick Spannring, der von Dornbirn und Graz umworben wird, sollen vor einer Vertragsverlängerung beim EHC stehen. Bei der Trainersuche gibt es nichts Neues. Mit potenziellen Kandidaten laufen Gespräche.

    Bei zwei Klubs sind Transfers aktuell kein Thema, der Fokus richtet sich ausschließlich auf den Sport. Am Freitag (20.15, ServusTV und Sky live) wird die Best-of-7-Finalserie der Erste Bank Liga zwischen den Vienna Capitals und dem KAC eröffnet. Für die Wiener spricht das „Heimrecht“. Das Eissportzentrum Kagran wird mit mehr als 7000 Fans aus allen Nähten platzen. Der Ticketverkauf für die ersten vier Duelle lief überragend. Binnen weniger Stunden war das Schild „Ausverkauft“ Programm.

    Sky-Experten favorisieren den KAC

    Die Anhänger der Puckjagd erwartet ein echtes Spektakel. Zwei Sky-Experten favorisieren den KAC, der sich nach gravierenden Startschwierigkeiten in dieser Saison richtig in Schwung gebracht und letztlich sogar Titelverteidiger Red Bull Salzburg zur Verzweiflung gebracht hat. 

    Der ehemalige Villacher Herbert Hoheberger tippt auf ein 4:2 für den KAC: „Die Formkurve der Klagenfurter zeigt seit dem 0:2-Rückstand im Halbfinale gegen Salzburg von Spiel zu Spiel nach oben. Beim KAC sehe ich momentan keinen Schlüsselspieler - es spielt einfach die ganze Mannschaft mit Leidenschaft, Selbstvertrauen und Einsatz. Der Tormannwechsel im Halbfinale war ein Volltreffer und bei den Stürmern weiß man nicht genau, wer eine Sternstunde erwischen wird, weil so viele Leute aktuell Spiele entscheiden können.“

    Ex-Black-Wings-Stürmer und Teamchef-Assistent Gregor Baumgartner sagt ebenfalls ein 4:2 für Klagenfurt voraus: „Die Hauptfaktoren für die Klagenfurter sind für mich, dass sie konstant mit vier Linien spielen und eine bessere Kadertiefe haben. Weiters erschwert der KAC mit aggressivem Forechecking und mit kompaktem Auftreten das Spiel des Gegners. Außerdem spricht die Teamdynamik und der Glaube an das Gesamtkonzept für den KAC, weil man im Gegensatz zu den Caps schwierige Phasen überwinden musste.“

    Bernd Brückler sieht den KAC mit 4:3 im Vorteil: „Es wird eine äußerst spannende und enge Finalserie werden, da beide Teams ein ähnliches taktisches System spielen und sehr tiefe Kader haben. Sowohl die Vienna Capitals als auch der KAC verfügen über ein starkes Powerplay und sehr gute Legionäre. Ich glaube, dass am Ende der KAC als Sieger hervorgehen wird, da er in Summe über die stärkeren österreichischen Spieler verfügt wie Ganahl, die Geier-Brüder, Koch, ...“

    „Lamoureux bringt mehr Erfahrung mit“

    Nur ein Sky-Analytiker schert aus. Und zwar der ehemalige Linzer Co-Trainer und „Mister Eishockey“ Rick Nasheim. Vielleicht liegt das auch an seiner Wiener Vergangenheit. „Tricky Ricky“ erwartet ein 4:3 zu Gunsten der Vienna Capitals, die sowohl die Viertel- als auch die Halbfinalserie ohne Niederlage abgeschlossen haben. Gegen Innsbruck war‘s ein 4:0, gegen Bozen detto: „Beide Mannschaften sind auf ähnlichem Niveau. Bei den Goalies bringt Lamoureux von den Caps mehr Erfahrung mit als der Klagenfurter Madlener. In der Abwehr sind die Wiener im Fall von Verletzungen breiter aufgestellt. Im Angriff haben sowohl der KAC als auch die Caps viele Waffen. Für mich sind die Klagenfurter das fitteste Team der EBEL, aber die Caps gehen ausgeruht in das erste Spiel. Für mich ist eines klar: Es erwartet uns eine großartige Finalserie!“

    So soll es sein.


    Markus Prinz und Alexander Zambarloukos, 30.03.2017, 13:00 Uhr

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