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    Black Wings verloren Spiel der vergebenen Chancen

    SZEKESFEHERVAR. Eishockey: Székesfehérvár feierte am Stefanitag einen 8:4-Erfolg gegen die Linzer Black Wings.

    In Székesfehérvár steppte der Bär, die Stimmung unter den 3205 Fans war im ersten Eishockey-Liga-Match nach Weihnachten gigantisch – nur bei den Black Wings wollte keine Freude aufkommen. Die Linzer scheiterten trotz phasenweise drückender Überlegenheit an ihrer Chancenverwertung, unter dem Strich standen eine bittere 4:8-(1:3, 2:1, 1:4)-Niederlage und die zweite Partie in Folge ohne Punktezuwachs.

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    Mann des Abends war der Goalie der ungarischen „Roten Teufel“, MacMillan Carruth, der etwa beim Stand von 4:3 einen Penaltyshot von Rick Schofield entschärfte (46.). Das hätte der Ausgleich sein können. Wenn der Keeper einmal nicht zur Stelle war, rettete das Aluminium für ihn. Und zwar zweimal.

    Nein, es war nicht das Spiel der Black Wings, bei denen zwischenzeitlich Andreas Kristler (Schlag ins Gesicht) und Jonathan D’Aversa behandelt werden mussten. Außerdem kassierte der EHC sieben Zweiminutenstrafen, drei davon wurden mit Powerplay-Toren von Székesfehérvár bestraft. Nach Antonin Manavians Treffer zum 4:2 (25.) machte der Linzer Einser-Torhüter Mike Ouzas für Florian Janny Platz, die Mannschaft bäumte sich auf, kam durch Brian Lebler noch auf 4:5 heran (57.). Das finale Risiko wurde nicht belohnt. Im Gegenteil: Die Ungarn legten drei Tore nach.

     

    Markus Prinz aus Székesfehérvár, 27.12.2017, 00:04 Uhr

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