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    Corey Locke und Brian Lebler

    Black Wings stürzten den KAC noch tiefer in die Krise

    LINZ. Eishockey: Nach Verlängerung eines Sponsorvertrages schlugen die Linzer den Rekordmeister 3:0.

    Gute Nachrichten für die Black Wings schon vor dem Eröffnungsbully der Eishockey-Pick-Round. "Auto Eder", seit 18 Jahren Sponsor des EHC, hatte seinen Vertrag um ein Jahr verlängert, anschließend zündeten die Linzer Cracks zumindest phasenweise den Turbo und fertigten Rekordmeister KAC 3:0 (1:0, 2:0, 0:0) ab. Weil auch Meister Wien (5:0 gegen Zagreb) und Salzburg (4:1 gegen Innsbruck) gewannen, setzten sich die Top Drei nicht zuletzt wegen der Bonuspunkte ab.

    Das ist in Sachen Play-off-Gegnerwahl- und Heimrecht nicht das Schlechteste. Die drittplatzierten Black Wings haben sich schon vier Zähler vom Vierten aus Klagenfurt entfernt – und das völlig verdient. Die "Rotjacken", die zehn ihrer jüngsten zwölf Matches verloren, sind im Moment nicht wirklich konkurrenzfähig.

    Aber das kann sich schnell ändern in diesem Geschäft, in dem die Oberösterreicher ganz gut unterwegs sind. Trotz einer Panne beim Aufwärmen. Goalie Mike Ouzas war eine Kufe gebrochen, trotzdem bewältigte der Kanadier, der zum dritten Mal in dieser Saison zu Null spielte, einige kritische Situationen im ersten Drittel, das kein Augenschmaus war.

    Eine feine Einzelaktion von Brian Lebler, der sich hinter dem gegnerischen Gehäuse mit einem Haken Luft verschaffte und aus der Rundung kommend sein 34. Saisontor erzielte (4.), stellte die Weichen auf Sieg. In der Folge ließen sich auch Fabio Hofer (21.) und Jonathan D’Aversa (31./pp) nicht lumpen.

    Schon heute treten die Linzer die Reise nach Zagreb an, wo am Sonntag (17.30 Uhr, im OÖN-Liveticker auf nachrichten.at) das fünfte Kräftemessen mit den "Bären" über die Bühne gehen wird. Die Saisonbilanz spricht mit 3:1-Erfolgen für den EHC. Allerdings sind die Kroaten gerade zweimal auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Der finnische Stürmer Mikko Lehtonen und Verteidiger Ivan Puzic wurden engagiert, dafür verließ Samson Mahbob (37 Scorerpunkte in 37 Partien) den Klub in Richtung Tschechien (Vitkovice).

    Alexander Zambarloukos, 03.02.2018, 00:04 Uhr

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