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    Black Wings lösten das Play-off-Ticket

    Black Wings lösten das Play-off-Ticket

    DORNBIRN. Eishockey: Nach 5:2-Sieg in Dornbirn sind die Linzer fix unter den Top Sechs.

    Bereits sechs Runden vor Ende des Eishockey-Grunddurchgangs haben die Black Wings ihr erstes Etappenziel erreicht. Die Linzer qualifizierten sich mit dem 5:2-(1:1, 2:1, 2:0)-Sieg in Dornbirn als zweites Team nach Meister Vienna Capitals für die Play-offs. Der Tabellenzweite aus Oberösterreich ist also rein rechnerisch nicht mehr aus den Top Sechs zu verdrängen und damit fix in der "Pick Round", in der es um das Wahl- bzw. Heimrecht für das Viertelfinale (Modus Best of 7) geht.

    In den verbleibenden sechs Partien kämpfen die Wings um möglichst viele Bonuspunkte. Der Erste nimmt sechs in die "Pick Round" mit, der Zweite vier, der Dritte zwei, der Vierte einen. Der Fünfte und der Sechste starten mit null.

    "Wir wollen natürlich die bestmögliche Ausgangsposition und wieder fit werden", sagte Linz-Manager Christian Perthaler, der im Ländle nach wie vor ohne das Quintett Piché, Janny (beide verletzt), Philipp Lukas, Spannring, Gaffal (alle krank) das Auslangen finden musste. Dennoch ließen die Linzer nichts anbrennen. Der EHC, der am Freitag gegen Fehervar mit 6:3 die Oberhand behalten hat, ist im Jahr 2018 gemeinsam mit Innsbruck noch ungeschlagen.

    Die Wings haben vier Siege in Folge zu Buche stehen, bei den Tirolern sind es sogar fünf. Trotz des Erfolgslaufs sehnen die Cracks nach den Marathonwochen um die Weihnachtszeit eine kurze Pause herbei. Die Linzer sind erst wieder am Freitag (19.15 Uhr) zu Hause gegen Villach am Zug.

    Der jüngste Triumph in Dornbirn war aufgrund eines klaren Chancenplus hochverdient. Die Entscheidung fiel rund um die zweite Pause. Dan DaSilva hatte das 3:2 erzielt (36.), Joel Broda legte das 4:2 nach (42.). "Es ist ein Erfolg, die Play-offs erreicht zu haben. Aber es wartet noch viel Arbeit, die Spieler sind jetzt physisch und mental am Limit, sie bekommen zwei freie Tage", sagte Linz-Trainer Troy Ward im Gespräch mit OÖN-Online-Redakteur Markus Prinz.

    Alexander Zambarloukos, 08.01.2018, 00:04 Uhr

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