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    Relegation im Unterhaus: Präsident mit Selbstkritik

    EFERDING. Trotz des letztlich beachtlichen 1:1 war die Union Eferding nur unter Protest beim gestrigen Relegations-Hinspiel gegen Askö Oedt Ib angetreten.

    Eferdings Sektionsleiter Alexander Zachl: „Wir haben den falschen Gegner zugeteilt bekommen, hätten aufgrund der Entfernung der Orte gegen Lambrechten spielen müssen.“ Stattdessen spielte Sipbachzell, der Heimatverein von OÖ-Verbandsfunktionär Herbert Buchroithner gegen Lambrechten und nicht gegen die spielstarken Oedter. Buchroithner hatte die Spielpaarungen eingeteilt.

    Klare Worte findet OÖ-Verbandspräsident Gerhard Götschhofer, der die Angelegenheit zur Chefsache erklärt hat: „Die Auswahl der Partien macht tatsächlich keinen schlanken Fuß. Wenn wir als Verband transparent und vertrauenswürdig sein wollen, dann muss man mit solch heiklen Themen sensibler umgehen.“ Zachl: „Wir wissen, dass wir mit dem Protest keine Chance haben, wollen damit allerdings ein Zeichen setzen.“ Heute trifft Bewegung Steyr im Stadtderby auf Amateure. 

    haba, 14.06.2018, 07:18 Uhr

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