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    Die Konkurrenz der Bayern ergibt sich

    Die Konkurrenz der Bayern ergibt sich

    LEVERKUSEN. Deutsche Bundesliga: Münchner starten morgen mit elf Punkten Vorsprung ins Frühjahr.

    Schon morgen wird das Frühjahr in der deutschen Fußball-Bundesliga mit der Partie zwischen Bayer Leverkusen und Bayern München angepfiffen (20.30 Uhr, ZDF). Die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) verlangt nach einem Kaltstart.

    Dass die Bayern im Sololauf zum 28. Meistertitel – dem sechsten in Serie – stürmen, daran zweifelt niemand. Für David Alaba, der unter Trainer Jupp Heynckes wieder aufblüht, wäre es der siebente, die Freude könnte er diesmal mit Landsmann Marco Friedl teilen, der im Herbst sein Debüt feierte.

    Selbst von Bayerns Schwächeperiode unter Carlo Ancelotti im Herbst konnte die Konkurrenz nicht profitieren, mit Heynckes wird sie im Rückspiegel immer kleiner: Elf Punkte beträgt der Vorsprung auf Schalke, mit Neuzugang Sandro Wagner hat der Rekordmeister nun auch einen Nationalspieler als Back-up für Torjäger Robert Lewandowski.

    Die Gelsenkirchner verschwenden ohnehin keinen Gedanken an ein Titelrennen. "Wir wollen zurück in die Europa League", sagte Stürmer Guido Burgstaller im Interview mit "Der Westen". Von der Champions League will er gar nicht sprechen. Trotzdem: "Man darf nie aufhören, Träume zu haben. Ich hoffe immer, dass noch mehr kommt." Mehr Zuneigung der Schalke-Fans ist kaum möglich. Durch seinen Einsatz wurde er zum Publikumsliebling, mit sieben Treffern ist er auch der beste Torjäger.

    Höher sind die Ansprüche an die beiden österreichischen Trainer: Für Peter Stöger in Dortmund und Ralph Hasenhüttl in Leipzig ist die Champions League Pflicht. Stöger bekommt dafür Verstärkung: Lukasz Piszczek, Gonzalo Castro und Mario Götze sind wieder fit, das Comeback von Marco Reus steht bevor. Götze gab einen Einblick, was Stöger veränderte: "Es muss die Prämisse sein, kein Gegentor zu bekommen. Vorne haben wir genug Qualität, Tore zu erzielen." Es geht im Frühjahr auch für Stöger um viel: Sein Vertrag läuft aus. Je besser die Platzierung am Saisonende, desto größer die Chance auf eine Weiterbeschäftigung – oder auf Angebote anderer Top-Klubs.

    Elf Klubs mit "Ösis"

    Bei Leipzig erhöhte Sportdirektor Ralf Rangnick den Druck, nachdem der Herbst mit vier sieglosen Spielen ausgelaufen war. Der verletzte Marcel Sabitzer fehlte als Motor. Der "kicker" bewertete den 23-Jährigen als besten offensiven Mittelfeldspieler und bedachte ihn als Einzigen mit "internationale Klasse".

    23 Österreicher stehen bei elf Klubs im Kader. Teamchef Franco Foda wird oft seine Heimat zur Beobachtung bereisen. Einer stieg freiwillig ab: Georg Teigl übersiedelte von Augsburg nach Braunschweig. 

    (mag), 11.01.2018, 00:04 Uhr

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