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    Sie machen den Kickern von Blau-Weiß Beine

    Sie machen den Kickern von Blau-Weiß Beine

    LINZ. "Sport in Motion" kümmert sich um verletzte Spieler.

    Cool sehen sie ja aus, die Brillen, mit denen die Kicker von Erste-Liga-Klub Blau-Weiß Linz wie Rodnei, Ante Anic und Co. zuletzt oft angetroffen werden. Doch mit Coolnessfaktor hat das wenig zu tun. "Sie dienen als Schutzbrillen für die Lasertherapie, die sofortige Besserung verspricht", sagt Bernhard Schimpl. Der Sportmediziner kümmert sich mit seinem Unternehmen "Sport in Motion" neuerdings um die verletzten Spieler des Linzer Zweitligisten.

    Im Linzer Parkbad, in dem Schimpl mit seinem Team beheimatet ist, kommt es dadurch auch hin und wieder zu kuriosen Szenen, wenn die Profifußballer mit Pensionisten Aquajoggen oder ihre trendigen Laserbrillen auspacken. "Es ist natürlich ideal, weil wir verletzte Spieler auch gleich zum schonenden Aquajogging schicken können." Dazu werden Unterwasserkameraaufnahmen der Bewegungsabläufe gefilmt. Schimpl: "Im Wasser lassen sich ohne Bodenkontakt muskuläre Fehlstellungen feststellen."

    Rund 250 Sportler betreut "Sport in Motion". "Das reicht von Menschen, die 30 Jahre keinen Sport betrieben haben, bis hin zu Weltmeistern und Olympiateilnehmern", sagt Schimpl. Eine lange Referenzliste, in die sich nun auch die Stahlstadtkicker eintragen. Dank des neuen Partners sollen die angeschlagenen Kicker um Abwehrchef Rodnei in absehbarer Zeit wieder am Platz stehen – dann allerdings ohne coole Laserschutzbrille. (rawa)

    09.03.2018, 00:04 Uhr

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