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    1:1 – Mit einem Mann weniger nahm Blau-Weiß der SV Ried den Sieg weg

    LINZ. Fußball-Erste-Liga: Innviertler nach dem Führungstor durch Durmus zu passiv. Blau-Weiß Linz konnte auch den Ausschluss von Felix Huspek verkraften.

    Dieses Unentschieden fühlte sich für den FC Blau-Weiß Linz am Ende wie ein Sieg an: Mit einem Mann weniger kamen die Linzer beim gestrigen Derby in der Ersten Fußball-Liga gegen die SV Guntamatic Ried noch zum 1:1 (0:1)-Remis. Nach einem Ferserl von Florian Templ ließ sich der 13 Minuten davor eingewechselte Tobias Pellegrini die Chance alleine vor Rieds Torhüter Thomas Gebauer nicht entgehen.

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    Es war die gerechte Strafe für die Rieder Passivität in Halbzeit zwei, in der man noch dazu nach Huspeks Ausschluss (77.) mit einem Spieler mehr auf dem Platz gewesen war. Dass das Derby noch so heiß werden würde, konnte man in Halbzeit eins aber noch nicht erahnen.

    Rieds Trainer Lassaad Chabbi hatte sich für eine Fünfer-Abwehrkette entschieden und Youngster Stefano Surdanovic als einzigen Stürmer aufgeboten. Julian Wießmeier, Seifedin Chabbi und Thomas Fröschl hatten hingegen nur auf der Bank Platz genommen.

    Chancen gab es auf beiden Seiten kaum. Ried nützte die allererste gefährliche Situation zum 1:0. Eine Flanke von Thomas Mayer verlängerte Ilkay Durmus per Kopf über Blau-Weiß-Keeper Hankic hinweg zur glücklichen Führung (23.).

    Blau-Weiß drehte auf

    Nach der Pause war nur noch Blau-Weiß Linz zu sehen. Ried versuchte den Erfolg über die Zeit zu bringen. Bei Templs Top-Chance (66.) wäre das bereits fast schief gegangen. Am Ende wurden die Blau-Weißen für den Kampfgeist durch Pellegrinis Ausgleich belohnt.

    Das Finish war dann nichts für schwache Nerven: Da rettete erst Julian Wießmeier auf der Rieder Torlinie zumindest das Unentschieden für den Titelfavoriten, dann wachte auch Ried noch einmal auf, vergab jedoch noch durch Durmus und Walch noch zwei dicke Chancen auf den Sieg. Am Ende war der Punkt für den Blau-Weiß Linz aber hochverdient.

     
     

    Harald Bartl und Raphael Watzinger, 11.08.2017, 21:31 Uhr

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