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    Griechen, wir kommen!

    Griechen, wir kommen!

    Sommerurlaub: Die Lust auf Hellas hat stark zugenommen, Thomas Cook trägt dem Trend mit einer Ausweitung des Angebotes ab Linz Rechnung.

    Das Trendbarometer der Thomas-Cook-Veranstalter spricht für den kommenden Sommer eine deutliche Sprache: Griechenland ist als Reiseziel der Österreicher nach – auch durch die Flüchtlingskrise bedingten – mageren Jahren wieder dick im Geschäft. "Es ist heuer eine der wichtigsten Destinationen", sagte Ioannis Afukatudis, Vorstand von Thomas Cook Austria, bei einem Pressegespräch auf dem Linzer Flughafen.

    Die steigende Lust auf Hellas versucht man durch einen Ausbau der Kapazitäten mit Flügen ab dem Blue Danube Airport zu befriedigen, Heraklion und Rhodos dominieren als Zielflughäfen.

    Dem steigenden Interesse an Urlaub in Bulgarien, das vor allem budgetorientierte Familien lockt, trägt die Verbindung nach Burgas Rechnung. Nach Mallorca sind künftig wieder drei Verbindungen pro Woche vorgesehen.

    Nach starken Buchungszahlen stagniert Spanien, wobei sich auch die Preise erhöht haben. Nach wie vor gefragt ist das Autoreiseland Kroatien, das hinsichtlich der touristischen Infrastruktur an die Grenzen stößt. Als Alternative zur Türkei zieht Zypern, das mit Paphos heuer eine der beiden Kulturhauptstädte Europas stellt.

    "Die Türkei", sagte Afukatudis, "ist ein Schlag in die Bauchregion." Da helfe es nichts, dass die Hoteliers die Preise senkten, es bestehe derzeit einfach "keine Lust, da hinzugehen".

    Der unerwartete Ausstieg von Fly Niki kurz vor Weihnachten 2016 und die Streichung der Antalya-Verbindung kostete Thomas Cook ab Linz 50 Prozent seiner Kapazitäten, in etwa 6000 Sitzplätze, etwa 15 Prozent konnte mit anderen Fluganbietern wie Eurowings ausgeglichen werden.

    In Griechenland bietet Thomas Cook 34 neue Hotels auf acht Inseln und dem griechischen Festland an, darunter ein Casa Cook auf Kos, das am 1. Juli eröffnet wird. Die Casa-Marke dient sich vor allem Individualisten an, während sich die "Smartline" an Preisbewusste wendet.

    Bei den Fernzielen sticht die starke Nachfrage für Reisen in die USA (trotz verschärfter Einreisekontrollen), in die Dominikanische Republik und auch nach Mexiko heraus. (beli)

    www.thomascook.info www.linz-airport.com

    11.04.2017, 00:04 Uhr

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