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    40 Kite-Spots in 80 Tagen

    40 Kite-Spots in 80 Tagen

    Dem grauen Winter entfliehen und ab in die Sonne – das war der Gedanke aus dem das Projekt "40 Spots in 80 Tagen" von Stefan Haghofer und Tamara Boxrucker entstanden ist: Auf ihrer Reise um das "Horn" von Südafrika von Durban nach Lüderitz in Namibia.

    Haghofer ist begeisterter Kite-Surfer und hatte schon insgesamt zehn Monate Südafrika-Erfahrung. Von Jules Vernes Klassiker "In 80 Tagen um die Welt" borgten sich die beiden ihre kreative Abwandlung. Nur mit ihrer Video- und Kite-Ausrüstung und minimalem Gepäck starteten sie zu einer Erkundungstour von Durban aus über die legendäre "Garden Route" der Küste entlang Richtung Kapstadt.

    40 Kite-Spots in 80 Tagen

    "Es gibt entlang der Küste kaum Kiter, die Locals sind daher immer froh andere Surfer zu treffen und geben bereitwillig Tipps für die besten Buchten, wo man optimal surfen kann", sagt Haghofer. Mietwagen "Hans" hatte leider nach knapp zwei Wochen eine unerfreuliche Begegnung mit einem robusten südafrikanischen Pickup-Truck, ziemlich bleich aber unverletzt konnten die jungen Innviertler den Trip mit einem Ersatzfahrzeug fortsetzen.

    Die Erkundung und "Erstbesurfung" der Kite-Spots stellt sie immer wieder vor Herausforderungen: Mal geht kein Wind, dann versperren Felsen den Einstieg zum Wasser oder die Zufahrt in eine verführerische Bucht entpuppt sich als stundenlang quälende Rumpelpiste. Die besten Tipps gibt es meistens von lokalen Surfshop-Besitzern, die die Küste gut kennen.

    40 Kite-Spots in 80 Tagen

    "Manchmal klappt es einfach gar nicht mit dem Surfen, dann haben wir auch schon geniale Landschaften beim Wandern entdeckt", berichtet Stefan Haghofer: So ließ ihn die "Coffee Bay" etwa wegen zu wenig Wind gnadenlos abblitzen, aber der Trip zum "Hole in the Wall" brachte ihnen unvergessliche Eindrücke der Klippen mit dem von der Brandung ausgehöhlten "Tor" im Fels.

    40 Kite-Spots in 80 Tagen

    Die Reise laufend mit Video-Beiträgen auf Youtube zu dokumentieren stellt die beiden oft vor Probleme: "Wir filmen mit einer GoPro, einer Drohne und der Panasonic-Sastemkamera. Am Abend bin ich dann hundemüde und sollte noch den nächsten Beitrag schneiden und vertonen und am nächsten Tag kommt schon die nächste Ladung Film- und Bildmaterial...", sagt Haghofer. Mehr als 1000 Youtube-Nutzer haben das erste Video bisher gesehen, über facebook und andere soziale Medien soll sich die Kunde vom Kite-Reise-Projekt verbreiten. "Mein Ziel wäre es, ein größeres Publikum zu erreichen und Menschen mit den Reise-Videos zu inspirieren", sagt Haghofer. Den Kontakt mit "zu Hause" halten die beiden per Whatsapp und facebook– wenn die Internet-Verbindung es zulässt. "Wir hatten auch schon Gegenden, wo der Video-Upload für einen Beitrag einen ganzen Tag gedauert hat weil die Verbindung so schlecht war", berichtet Haghofer.

    Auf Kapstadt freuen sich die beiden schon, danach folgt wieder Abenteuer und Entdeckung bis zum berühmten "Speed Channel" von Lüderitz in Namibia, wo auf superglattem Wasser schon viele Surf- und Kite-Geschwindigkeitsrekorde gefahren wurden.

    "40 Spots in 80 Tagen" von Stefan Haghofer und Tamara Boxrucker, www.youtube.com/whatAvideo, www.whatavideo.net

     

    Die Personen

    Tamara Boxrucker: 29 Jahre alt, aus Schärding, Architekturstudium bis 2016 in Wien, studiert derzeit Landschaftsarchitektur, liebt Reisen und Fotografie.
    Blog: www.photoventure.net

    Stefan Haghofer: 29 Jahre, aus Friedburg, nach Studium an der JKU seit 2016 in Wien, Austauschjahr in den USA und 6 Monate Praktikum in Südafrika, Jungunternehmer für Videoproduktion/Schnitt, „Digitaler Nomade“ und Youtuber

     

    18.02.2018, 12:00 Uhr

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