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    Zweite Stadteinfahrt von Grieskirchen wird umgebaut und ampelgeregelt

    GRIESKIRCHEN. Damit wird auch Voraussetzung für den Ausbau des ÖAMTC-Stützpunktes geschaffen

    „Wir brauchen eine zweite leistungsfähige Stadteinfahrt für Grieskirchen“, sagt Bürgermeisterin Maria Pachner (VP). Dafür gibt es nun auch grünes Licht vom zuständigen Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FP) unter der Bedingung, dass der Verkehrsfluss auf der Bundesstraße nicht wesentlich beeinträchtigt werden darf.

    Die Kosten für den Umbau der sogenannten ÖAMTC-Kreuzung (B 137/Johannesstraße) werden rund eine Million Euro betragen. Es wird eine eigene Abbiegespur auf der B137 geben, die Kreuzung wird mit einer Ampelanlage geregelt. Damit wird auch eine verbesserte Zufahrt zu Fröling, dem ÖAMTC und dem neuen Motel, das im Frühjahr aufsperrt, gewährleistet.

    Wichtig ist die Neugestaltung auch für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Vor allem zu den Stoßzeiten in der Früh und am Abend kämpfen sich Autofahrer von der Johannesstraße oft unter abenteuerlichen Bedingungen zwischen Lkw und Autos auf die stark befahrene Bundesstraße. „Eigentlich ist es ein Wunder, dass bisher so wenig passiert ist“, sagt Pachner.

    Südseitig der B 137 muss die Verbindung zu einigen Häusern aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, die Bewohner müssen dann künftig über die Badstraße zufahren.

    Neuer Stützpunkt

    Durch den Umbau der Kreuzung wird auch die Voraussetzung für den Um- und Ausbau des ÖAMTC-Stützpunktes geschaffen. Der Verkehrsclub war schon länger auf der Suche nach einem passenden Grundstück und wird nun aber am Standort, der in Grieskirchen seit 1995 betrieben wird und wo aktuell 13 Mitarbeiter beschäftigt sind, ausbauen. „Unsere neuen Stützpunkte werden alle nach einem einheitlichen Konzept umgesetzt, bei dem auch das Mitarbeiterteam eingebunden ist. Realistisch ist eine Planungszeit von rund einem Jahr und der Baustart 2019“, sagt ÖAMTC-Pressesprecher Stefan Neubauer. Standortleiter Raimund Burgstaller hätte sich eine Ampellösung bereits gleichzeitig mit der Badstraße gewünscht, die 2016 umgesetzt wurde. „Der Verkehr zu den Stoßzeiten ist enorm, es staut oft bis zu uns zurück. Eine Ampelregelung ist nur ein Vorteil für uns. Wir haben täglich rund 150 Kundenkontakte“, so Burgstaller. Bürgermeisterin Pachner betont, dass es zum Zeitpunkt der Umgestaltung der Kreuzung der B137 mit der Badstraße noch nicht das OK von der Straßenabteilung gegeben habe. Der Umbau der ÖAMTC-Kreuzung soll laut Pachner heuer erfolgen.

    Noch länger hinziehen wird sich die Umsetzung der Grieskirchner Westzufahrt, die mit drei Brückenlösungen richtig ins Geld geht.

     

    Von Michaela Krenn-Aichinger, 09.02.2018, 00:04 Uhr

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