• Wels

    "Wilder Mann" ziert das neue Stadtlogo von Eferding

    EFERDING. Neuer Werbeauftritt soll Tradition und Moderne verbinden.

    Die Nibelungenstadt hat ein neues Logo. Man muss schon genauer hinsehen, um zu erkennen, was dahinter steckt. Kernstück des neuen Werbeauftritts bleibt das Eferdinger Stadtwappen in den Farben Rot und Weiß. Ergänzt wird dieses Element durch den "Wilden Mann". Der Sage nach hat die furchterregend wirkende Gestalt Eferding im Mittelalter vor Angreifern geschützt.

    Seit dem Vorjahr wird die sagenumwobene Figur vom Tourismusverband als Testimonial verwendet. Dieses Alleinstellungsmerkmal findet sich nun auch im neuen Stadtlogo. Ergänzt wird das neue Stadtsymbol durch die Jahreszahl 1222, welche die geschichtliche Bedeutung Eferdings als drittälteste Stadt Österreichs hervorheben soll.

    In Zusammenarbeit mit der Eferdinger Agentur Zunder wurde eine Kunstfigur geschaffen, die Modernität und Tradition vereinen soll. So zumindest sehen es die Politiker in Eferding: "Der Markenprozess hat das Ziel, die Zufriedenheit und Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt zu stärken", betont Bürgermeister Severin Mair (VP). Der neue Außenauftritt wurde kürzlich vom Eferdinger Stadtrat einstimmig beschlossen.

    Das neue Corporate Design findet sich ab sofort auf allen Drucksorten der Stadt und auf Wegweisern zu städtischen Einrichtungen. Außerdem werden die Bekleidung der Bauhof-Mitarbeiter und der Fuhrpark neu "gebrandet".

    In der Bezirksstadt werden bereits die ersten Vorbereitungen für die 800-Jahr-Feier getroffen. 2022 wird in Eferding auch eine Landesausstellung über die Bühne gehen.

    Bürger werden befragt

    Zuletzt ließ Bürgermeister Mair 3000 Fragebögen an jeden Haushalt ausschicken. Die Bürger werden nach ihrer Zufriedenheit, nach Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Stadt und nach dem bestehenden Angebot befragt. Die Rücklaufquote sei laut Mair sensationell: "500 Fragebögen wurden beantwortet. Die Auswertung ist noch im Gang und wird bei zukünftigen Projekten ihre Berücksichtigung finden."

    19.04.2017, 00:04 Uhr

    Mehr Wels
    Wels Übersicht
    Zurück Zum Seitenanfang