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    Welser greifen erneut nach Tischtennis-Krone

    WELS. In Baden geht es Samstag um den Staatsmeistertitel

    Schafft die Spielgemeinschaft Walter Wels am Wochenende die Sensation? Werden sie nach 18 Siegen in Serie als unangefochtener Spitzenreiter in der Bundesliga auch das Finalturnier für sich entscheiden? Damit würden die Welser nach 2011/12 zum zweiten Mal die Meisterkrone in die Einkaufsstadt holen.

    Das Finalturnier findet in der niederösterreichischen Kurstadt Baden statt. Es werden dabei auch die Auf- und Absteiger aus der Ersten beziehungsweise Zweiten Bundesliga ermittelt. Die Scheinwerfer strahlen allerdings auf das wichtigste Match, das um 14.30 Uhr auf Tisch 1 in Szene gehen wird.

    Wels trifft auf die Spielgemeinschaft Stockerau. Die Niederösterreicher sind Tabellenzweite, mit nur zwei Zählern Rückstand. Es werden fünf Einzelspiele und ein Doppel ausgetragen. Die Mannschaft, die als erste vier Siegerpunkte auf dem Konto hat, ist Staatsmeister 2017.

    Die Welser Tischtennis-Fanatiker rund um Präsident Bernhard Humer sind natürlich live dabei: Eine Fanbus-Reise ist organisiert, und für Humer gilt die Devise: „Wels ist heiß auf den Titel!“ Die Wunden des vorjährigen Finales sind längst vergessen. Damals gewann Wels mit verletzungsbedingter Rumpfmannschaft „nur“ den Vizestaatsmeistertitel.

    Der italienische Teamspieler in den Reihen der Welser, Mihai Bobocica, freut sich schon auf ein weiteres Duell mit Chen Weixing. Der Führende der heimischen Einzelrangliste verlor in dieser Saison bloß zwei Spiele – eine Niederlage fügte im Bobocica zu. Am Samstag soll eine weitere folgen?...

    Auf das Finalturnier bereiten sich die Welser Spieler generalstabsmäßig vor. Sie sind auf einem Trainingscamp in der ungarischen Hauptstadt. „Im Budapest stehen auch internationale Trainingspartner zur Verfügung“, sagt Präsident Humer.

    OÖN, 18.05.2017, 00:04 Uhr

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