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    Angelobung vor der Dreifaltigkeitskirche in Stadl-Paura

    Stadl-Paura: Prächtige Kulisse bei Angelobung des Heeres

    STADL-PAURA. 470 Rekruten schworen vor Paurakirche Fahneneid

    Eine Angelobung des Bundesheeres ist immer auch ein Schauspiel mit vielen Darstellern. Neben den Angehörigen der Rekruten fanden sich kürzlich in Stadl-Paura viele Schaulustige ein, um den jungen Soldaten beim synchronen Aufmarsch zuzusehen.

    Wochenlang hatten die 470 Rekruten für diesen Tag geübt. Im Beisein von Militärkommandant Generalmajor Kurt Raffetseder und Landtagspräsident Viktor Sigl schworen sie vorigen Freitag ihren Eid auf die Republik. Vor dem offiziellen Festakt wurden bei der Leistungsschau der 4. Panzergrenadierbrigade zwei Panzer und ein Dingo aus nächster Nähe bestaunt.

    Das Spektakel spielte sich erstmals vor der barocken Dreifaltigkeitskirche ab – in Stadl-Paura nennt man sie Paurakirche. Zum Festakt waren auch zahlreiche Abordnungen verschiedener Traditionsverbände sowie örtlicher Vereine aufmarschiert. Der Höhepunkt der Veranstaltung war das Hissen der Bundesfahne.

    Zur Überraschung der Zuschauer trugen nicht Soldaten die Fahne, sondern Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Stadl-Paura. Die Kinder und Jugendlichen erschienen in der Tracht des Stadlinger Musikvereins, des Schiffervereins und in Dirndln. Eskortiert wurden sie von zwei Reitern des HTC Hellmayr.

    Für die musikalische Umrahmung verschmolzen der Musikverein Stadl-Paura und die Heeresmusikkapelle zu einem großen Blasorchester. Im Anschluss an die Angelobung versorgte das Bundesheer seine Gäste mit Getränken und einer saftigen Mahlzeit aus der berühmten Gulaschkanone.

    09.02.2018, 00:04 Uhr

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