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    Peter Lehner fordert mehr Tempo bei Digitalisierung

    WELS. Mehr Dynamik bei der Digitalisierung erwartet sich Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner (ÖVP).

    Die Versorgung mit Glasfaserverkabelung beschränke sich derzeit vor allem auf Gewerbebetriebe und wenige Wohnhäuser. „An dieser Schwäche müssen wir ansetzen und mit neuen Vorgaben Schwung in die Digitalisierung bringen“, kündigt Lehner an.

    Er listet einen Aktionsplan auf, der den Prozess beschleunigen soll. So könnten in neue Wohnbauten ab drei Einheiten verpflichtend Glasfaserleitungen gelegt werden. Vorgaben wünscht sich Lehner auch bei der Leerverrohrung neuer Wohnhäuser vom Gebäude zur Grundstücksgrenze.

    Künftig sollen alle Bauprojekte im öffentlichen Raum die Verlegung von Glasfaserrohren miteinbeziehen. Lehner nennt Straßenbauten, Kanalgrabungen, die Fernwärme und die Stromversorgung. In Raumordnungsverträgen soll eine zeitgemäße Infrastruktur berücksichtigt werden.

    Als Mitbewerber um die Digitalisierung sieht der Wirtschaftsstadtrat den ländlichen Raum. Gemeinden wie Ort im Innkreis könnten Förderungen von Bund und Land nutzen und die Städte bei der Versorgung von Haushalten mit Glasfaser überholen. Wels müsse jedoch als Bildungs- und Wirtschaftsstandort den technologischen Fortschritt mitgestalten.

    10.01.2018, 00:04 Uhr

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