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    Klinikum-Chef Timmerer

    Klinikum-Chef geht nun doch nicht ins Burgenland

    WELS. Dietbert Timmerer bleibt weiter Geschäftsführer.

    Um den Geschäftsführer des Klinikums, Dietbert Timmerer, gab es zuletzt Abwanderungsgerüchte. Nun steht fest, dass Timmerer in Wels bleiben wird. „Die Entscheidung über meine zukünftige berufliche Ausrichtung erfolgte aus rein persönlichen Gründen, die ich grundsätzlich nicht öffentlich kommunizieren möchte“, sagt der Spitalsmanager.

    Timmerer wurde als künftiger Vorstand der burgenländischen Krankenanstaltengesellschaft KRAGES gehandelt. In einem Dreiervorschlag war er auf Platz eins gereiht. Mit seinem bisherigen Arbeitgeber soll sich der Klinikum-Chef gerüchteweise überworfen haben, da er im Nachfolgerennen um den Vorstandsposten der Kreuzschwestern Europa Mitte GmbH. nicht zum Zug kam.

    Inzwischen sind die Ungereimtheiten aus der Welt geräumt: „Nach intensiven und wertvollen Gesprächen mit den Provinzleitungen und Eigentümervertretern habe ich mich entschlossen, die äußerst schöne und erfüllende Aufgabe der Geschäftsführung des Klinikums Wels-Grieskirchen weiterhin auszuüben“, wird Timmerer in einer Presseaussendung zitiert.

    Die Wechselgerüchte waren erstmals im Kurier zu lesen, der von seiner Bewerbung im Burgenland Wind bekommen hatte. „Die vorzeitige mediale Berichterstattung hat naturgemäß zur Verunsicherung der Belegschaft und der Eigentümerinnen des Klinikums geführt“, bedauert Timmerer. Es verstehe sich von selbst, dass die Entscheidung der Übernahme einer neuen Funktion erst nach Abschluss über Aufgaben, Ziele etc. erfolgen könne. Seine Entscheidung sei keineswegs gegen die KRAGES gerichtet. Den Vertretern des Landes Burgenland spricht Timmerer seinen Dank aus.

    10.01.2018, 00:04 Uhr

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