• Wels

    "Herbstferien alleine sind keine Lösung"

    GRIESKIRCHEN. Frau in der Wirtschaft setzt sich für eine neue Ferieneinteilung an den Schulen ein und fordert eine Verkürzung der neunwöchigen Sommerferien

    In der Diskussion um Herbstferien in den Schulen meldet sich auch Frau in die Wirtschaft zu Wort. Die Grieskirchner Bezirksvorsitzende Ulrike Steinmaßl geht dabei einen Schritt weiter. „Die Vereinheitlichung der schulautonomen Tage ist ein wesentlicher Schritt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aber bundesweite Herbstferien führen nur dann zu einer Entlastung für Familien, wenn zugleich die Sommerferien gekürzt werden. Die schulautonomen Tage können auf Landesebene einheitlich beispielsweise als Zwickeltage genutzt werden“, sagt Steinmaßl.

    Bei einer österreichweiten Umfrage von 261 Unternehmerinnen im Jahr 2014 sprachen sich fast drei Viertel der Befragten für eine Verkürzung der Sommerferien bei gleichzeitiger Einführung von Herbstferien aus.

    Gerade die Sommerferien würden berufstätige Eltern, denen nur fünf Wochen Jahresurlaub zusteht, vor Herausforderungen stellen. „Angesichts vieler im Juli und August geschlossenen Betreuungseinrichtungen und einem zu geringen Angebot an Kinderbetreuungsplätzen wird die Situation zusätzlich erschwert“, betont Steinmaßl. Die Verkürzung der Sommerferien und die gleichzeitige Einführung von Herbstferien rund um den Nationalfeiertag und Allerheiligen wären eine Möglichkeit, diesen Balanceakt zu erleichtern.

    OÖN, 21.04.2017, 00:04 Uhr

    Mehr Wels
    Wels Übersicht
    Zurück Zum Seitenanfang