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    Future-Tennis-Turnier in der Rosenau: Lospech für den Welser Lokalmatador

    WELS. "Match of the Day": Björn Nareyka trifft heute Abend auf die Nummer eins des Turniers

    Tennis-Profis aus 20 Nationen sind derzeit auf der UTC-Anlage in der Rosenau zu Gast. Sie kämpfen beim Future-Tennis-Turnier, das von den OÖNachrichten präsentiert wird, um wertvolle ATP-Punkte. Der Bewerb wurde aufgewertet und ist mit 15.000 Dollar um ein Drittel höher dotiert als in den vergangenen Jahren.

    Gestern begann der offizielle Wettkampf, nachdem am Wochenende 64 Spieler um acht Qualifikationsplätze gekämpft hatten „Der Andrang war so groß, dass einige unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren mussten. Sie hatten keinen Platz mehr im Qualifikationsfeld“, sagt Cheforganisator Klaus Burndorfer. Schließlich schafften drei Österreicher die Quali-Hürde: Jonas Trinker, Matthias Haim und Gabriel Schmidt.

    Der 25-jährige Schmidt eröffnete gestern den Bewerb und spielte gegen Bogdan Bobrov (RUS): Nach zwei Stunden ging er als Sieger vom Platz: 4:6, 6:4, 6:4. Chancenlos war Trinker gegen die Nummer sechs: Der Norweger Viktor Durasovic gewann 6:0 und 6:4.

    Vorjahressieger Robin Kern (D) stand gestern im Doppel mit Landsmann Sami Reinwein auf dem Platz und siegte 6:3, 6:3 gegen Bernd Kossler (A)/Matvey Khomentovskiy (RUS).

    Nareyka im Doppel gescheitert

    Lospech hatte der 17-jährige Welser Björn Nareyka. Er spielt heute im „Match of the Day“ (nicht vor 17 Uhr) gegen die Nummer eins des Turniers, den Slowaken Filip Horansky. Als Doppelspieler war für Nareyka an der Seite von Thomas Holzmann (A) gestern Endstation: Sie verloren gegen Remy Bertola (CH)/Paolo Dagnino (I) 3:6 und 4:6.

    Der als Sieger gesetzte Slowake war bereits auf Platz 300 der ATP-Weltrangliste und steht aktuell auf Rang 422. Der 24-Jährige spielte Anfang Juni bei einem Challenge-Turnier in Tschechien gegen den aufstrebenden heimischen Spieler Sebastian Ofner. Dieser ist bekanntlich in Wimbledon überraschend bis in die dritte Runde vorgestoßen und hatte in London durch sein ungezwungenes Auftreten viele Sympathien bei den Tennis-Fans geerntet. Gegen Horansky hatte Ofner in zwei Sätzen das Nachsehen: 5:7 und 4:6.

    Bei den Qualifikationsspielen war Neil Oberleitner dabei, der 17-Jährige ist Neffe des ehemaligen Daviscup-Spielers Alexander Antonitsch. Der talentierte Wiener verlor gegen Kai Lemstra (D) mit 6:1 und 6:0.

    Feuerwehr als Wespenjäger

    Eine böse Überraschung gab es gestern durch ungebetene Gäste: „Unter der Holztribüne hatten Wespen ein Nest gebaut, als Manfred Nareyka am frühen Nachmittag beim Doppel-Spiel seines Sohnes zusah, entdeckte er die Wespen“, sagt Burndorfer. Schließlich entschärften die Männer der Freiwilligen Feuerwehr gestern nach 19.30 Uhr die Situation, sie entfernten das Wespennest.

    Tennisfans sind bei dem Profi-Turnier willkommen, der Eintritt ist frei. Die Spiele beginnen täglich um 10 Uhr. Das Einzel-Finale ist für Samstag, 22. Juli, ab 11 Uhr terminisiert. 

     

     

    (müf), 18.07.2017, 00:04 Uhr

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