• Wels

    FC Wels regelt Trainer-Nachfolge: Bohensky eifert Arsene Wenger nach

    WELS. Obmann und sportlicher Leiter wird nun auch Trainer. Goran Kartalja darf mithelfen.

    Vor dreieinhalb Jahren übernahm Juan Bohensky beim FC Wels die Obmannschaft. Im Vorjahr schlüpfte er in die Rolle des sportlichen Leiters. Nun übernimmt "Bo" im Verein sein drittes Amt. In der kommenden Saison sitzt er auch noch auf der Trainerbank. Nach dem überraschenden Hinauswurf von Davorin Kablar wird Bohensky mit Gora Kartalija künftig die Kampfmannschaft coachen. Den "FC Bo" repräsentiert auch Sohn Martin, der seit einem Jahr seinen Vater als Obmannstellvertreter in der Vereinsführung entlastet.

    "Die ganze Erfahrung von Goran als ehemaliger Topspieler in der Bundesliga und mehrfacher Nationalspieler wird uns helfen, unsere Ziele zu erreichen", betont Bohensky. Der frühere LASK-Spieler betreute zwei Jugendmannschaften des FC Wels. Als Pächter der Maximarkt-Tankstelle hat er in Wels längst auch wirtschaftlich Fuß gefasst. An der Seite seines früheren Managers wird Kartalija in die Rolle des Co-Trainers schlüpfen. Bohensky vergleicht die neue Konstellation auf der Trainerbank mit Spitzenvereinen in England: "Ich war schon immer ein Anhänger des englischen Systems, wie es zum Beispiel bei Arsenal unter Arsene Wenger praktiziert worden ist. Wenger hat dabei die Gesamtverantwortung, gibt die Grundprinzipien der Einheiten vor und lässt kompetente Trainer nach seinen Vorgaben arbeiten." Den Klassenerhalt in der Regionalliga und die Vormachtstellung in der Stadt gibt Bohensky als sportliche Ziele aus. Jedes Ziel für sich ist eine Mammutaufgabe. Der FC Wels gehört nach dem Aufstieg zu den finanziell schwächeren Vereinen in der Liga. Stadtrivale WSC Hertha verfügt laut Insider-Schätzungen über das dreifache Budget. 

    (fam), 12.06.2018, 00:04 Uhr

    Mehr Wels
    Wels Übersicht
    Zurück Zum Seitenanfang