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    Vorwärts war dem körperbetonten Spiel der Vöcklamarkter nicht gewachsen. Hier setzt sich allerdings Mirsad Sulejmanovic im Zweikampf durch.

    Vorwärts verlor beim Frühjahrsauftakt auswärts

    STEYR. Union Vöcklamarkt entwickelt sich zum Angstgegner des SK Vorwärts Steyr. Wie schon beim 4:1 im Herbst kauften sie den Rot-Weißen auch diesmal mit körperbetontem Spiel die Schneid ab. Die Scheiblehner-Elf verlor Freitagabend auswärts 1:2.

    Vorwärts-Trainer Gerald Scheiblehner ließ beim Frühjahrsauftakt die beiden Neuzugänge Michael Noggler und Mario Petter überraschend auf der Bank und vertraute der Herbstformation: „Wir haben unsere Philosophie, dass wir Spielern aus den eigenen Reihen den Vorzug geben.“ Hinten links verteidigte in Vöcklamarkt statt des verletzten Philipp Bader daher auch Mirsad Sulejmanovic. „Das hat er sich verdient“, sagt Scheiblehner, der aber für die Heimpremiere am kommenden Samstag gegen Klagenfurt Umstellungen ankündigt: „Da wird etwa Mario Petter sicher beginnen. Auswärts wollte ich aber nur mit einem Stürmer beginnen.“

    Zurück zum Oberösterreich-Derby: Nach kurzem Abtasten sahen die 1100 Zuschauer gleich zwei Treffer. Schon nach neun Minuten versenkte Alexander Fröschl einen Freistoß aus 25 Metern im Netz. Vorwärts-Kapitän Reinhard Großalber im Tor war nur noch mit den Fingerkuppen am Ball. Die Antwort der Rot-Weißen dauerte aber nicht lange. Nach einem Eckball drückte Michael Halbartschlager den Ball aus kurzer Distanz zum Ausgleich über die Linie (12.). Ein weiterer Schuss des Mittelfeldmotors wurde in der 21. Minute auf der Linie abgewehrt.

    „In der zweiten Halbzeit haben wir uns aber von ihrem robusten Spiel beeindrucken lassen“, analysiert Scheiblehner, „große Chancen hat Vöcklamarkt zwar auch nicht herausgearbeitet, aber leider das Tor erzielt.“

    In der 88. Minute war es dann neuerlich Fröschl, der nach einem Missverständnis in der Vorwärts-Abwehr im Strafraum frei zum Schuss kam und zum 2:1 traf. Die letzte Ausgleichschance für die Rot-Weißen vergab dann Yusuf Efendioglu in der Nachspielzeit aus kurzer Distanz.

    „Die Niederlage war verdient, ist aber kein Beinbruch“, sagt Scheiblehner, „wir müssen jetzt die Kräfte sammeln und es im nächsten Spiel besser machen."

    Dieses steigt am kommenden Samstag um 15.55 Uhr in der Life Radio-Arena in Steyr gegen Klagenfurt, einen direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf.

    Gerald Winterleitner, 10.03.2018, 10:31 Uhr

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