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    Auch nach dem Spiel gegen Sierning will Dietach Tabellenführer sein

    Auch nach dem Spiel gegen Sierning will Dietach Tabellenführer sein

    DIETACH, SIERNING. Zum Derby am Samstag werden mehrere Hundert Zuschauer erwartet.

    Wenn kommendes Wochenende in der Region Steyr wieder der Fußball rollt, dann haben die Fans vor allem ein Spiel im Blick: In der Arena in Dietach treffen die Hausherren auf den SV Sierning. Nicht nur das Landesliga-Derby als solches ist von Interesse. Für Trainer Harald Molterer und seine Mannen geht es auch darum, weiter im Titelkampf mitzumischen. Derzeit sind sie sogar Tabellenführer.

    Das Spiel findet am Samstag, 20. Mai, statt. Der Anstoß erfolgt um 17 Uhr. Die Vorzeichen deuten auf eine packende Partie hin. In Dietach rechnet man mit viel Besuch. Im Heimspiel gegen St. Valentin hatten sich zuletzt 500 Interessierte rund um den Kunstrasenplatz versammelt.

    Für den USV Dietach, der es als Aufsteiger problemlos bis ins Landesliga-Spitzenfeld geschafft hat, wäre auch ein zweiter oder dritter Platz ein Riesenerfolg. "Wir wollen aber, dass es spannend bleibt", sagt Molterer. So sei auch in den letzten Saisonspielen der Anreiz groß, weiter fleißig Punkte zu sammeln. Der Durchmarsch in die OÖ-Liga wäre lediglich das Tüpfelchen auf dem i und eine richtige Sensation.

    Für die Dietacher, die diese Saison auf eigener Anlage lediglich zwei Punkte abgegeben haben, ist das Derby auch die Chance auf Revanche. In der Hinrunde sind nämlich die Sierninger als Sieger vom Platz gegangen. Das einzige Tor des Spiels hatte Stefan Gröbl erzielt. Der Dietacher Martin Kammerhuber war bereits in der 9. Minute wegen Torraubs ausgeschlossen worden.

    Von einem Revanchespiel oder gar Rachegelüsten will Molterer allerdings nichts hören. "Wir haben ja eine ganze Menge Freunde in Sierning. Es ist also auch dieses Derby ein sportlicher Wettkampf, den wir alle fair führen wollen."

    Blauweiße Abwehr steht sicher

    Auch Absteiger Sierning präsentiert sich aktuell in guter Form. Zuletzt hatte die Bartosiewicz-Elf gegen Titelaspirant St. Valentin ein 0:0-Unentschieden erreicht. Die Defensive hat sich wie gewohnt kaum Blößen gegeben. An ihr könnten sich auch die Dietacher die Zähne ausbeißen.

    In der Landesliga Ost sind noch insgesamt vier Runden zu spielen. St. Valentin und St. Magdalena, die beiden heißesten Titelaspiranten, haben ein bzw. zwei Spiele weniger als Dietach ausgetragen. Die Punkte, die sie nachträglich noch einfahren könnten, miteingerechnet, liegen sie also voran. Dieses Wochenende – morgen Freitag, 19. Mai, 20 Uhr – tritt St. Magdalena auswärts gegen Admira Linz an. St. Valentin empfängt am Sonntag, 21. Mai, Union Katsdorf. In diesem Fall geht es um 17 Uhr los.

    Kurt Daucher, 18.05.2017, 00:04 Uhr

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