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    Scharnstein bleibt nach Kampf, wo es ist

    Scharnstein bleibt nach Kampf, wo es ist

    SCHARNSTEIN. Joker Fraunhuber rettete Nachzügler acht Minuten vor Meisterschaftsschluss.

    Nach der Herbstmeisterschaft lag der SV Scharnstein in der Frauen-Landesliga mit mageren zwei Zählern aus neun Spielen abgeschlagen auf dem 10. und letzten Platz. Im Frühjahr sammelten Torjägerin Lena Holzinger und ihre Kolleginnen zwar mit einer energischen Aufholjagd satte 13 Punkte, lagen aber eine Runde vor Schluss noch immer auf Platz 9, einem Abstiegsplatz.

    Ausgangssituation vor dem Sonntags-Krimi: Nach den Samstagspielen war Hochburg-Ach mit 17 Punkten auf Platz 8 und damit scheinbar gerettet vor der Spielgemeinschaft Dorf/Andorf mit 16 und Scharnstein mit 15 Zählern. Am Sonntag trafen die Almtalerinnen im allerletzten Spiel daheim auf den favorisierten Zweitplatzierten, die SPG Antiesenhofen/Weilbach, mussten aber den "Dreier" holen, wenn sie die Klasse halten wollten. Nach vier Minuten lag Scharnstein mit 1:0 in Führung, musste aber in der 63. Minute den Ausgleich hinnehmen. Das Remis hätte den Abstieg bedeutet.

    Dann bewies Trainer Harald Hofmann ein goldenes Händchen, indem er in der 72. Minute Melanie Fraunhuber einwechselte, die zehn Minuten später das Siegestor zum 2:1 erzielte. Somit rückte Scharnstein acht Minuten vor dem Ende der Meisterschaft noch auf Platz 8 vor und sicherte sich den Klassenerhalt. Kurios: Ohne Fraunhubers Treffer wäre die tolle Leistung als viertbestes Frühjahrsteam völlig bedeutungslos geblieben.

    OÖN, 12.06.2018, 00:04 Uhr

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