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    Pfarrer Franz Benezeder muss Sozialarbeit leisten

    ALTMÜNSTER. Nach dem Finanzskandal in der Pfarre Altmünster verzichtet die Justiz auf eine Anklage gegen Ex-Pfarrer Benezeder. Dafür muss dieser Sozialarbeit leisten.

    Um einem jungen Mann zu helfen, plünderte Altmünsters Pfarrer Franz Benezeder zuerst sein eigenes Konto, nahm dann einen Kredit auf und lieh sich schließlich er Geld von Gemeindemitgliedern sowie aus Sozialtöpfen. Am Ende fehlten 200.000 Euro.

    Als Benezeder seine Misere im Vorjahr eingestand, zog ihn die Diözese Linz sofort aus den Pfarren Altmünster und Traunkirchen ab. Der finanzielle Schaden wurde außerdem zur Gänze gutgemacht.

    Doch juristisch hatte das ganze ein Nachspiel: Benezeder muss jetzt 120 Stunden Sozialdienst leisten. Im Gegenzug stellt die Staatsanwaltschaft Wels ihre Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue ein. Darauf einigten sich der Priester und die Justiz. „Sobald er die Arbeit in vollem Ausmaß erfüllt hat, werden die Ermittlungen eingestellt“, sagt Birgit Ahamer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

    09.01.2018, 13:22 Uhr

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