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    Nach Insektenstich: Rettungseinsatz mit Hubschrauber und Feuerwehrboot

    Nach Insektenstich: Rettungseinsatz mit Hubschrauber und Feuerwehrboot

    ALTAUSSEE. Ein Insektenstich kostete einer Touristin am Ufer des Altausseer See gestern beinahe das Leben.

    Die Frau, die ohne Begleitung am Ufer wanderte, erlitt nach dem Stich einen allergischen Schock. Als Passanten sie einige Hundert Meter südlich der Seewiese fanden, war sie bereits unansprechbar und drohte zu ersticken.

    Die Augenzeugen alarmierten sofort die Rettung, doch mangels Straßenzufahrt gestaltete sich der Einsatz kompliziert. Ein Notarztteam landete deshalb mit dem Rettungshubschrauber C14 auf der Seewiese. Von dort transportierte die Freiwillige Feuerwehr Altaussee die Retter mit einem Boot zur Unglücksstelle. "Normalerweise landen Rettungshubschrauber nicht auf der Seewiese, weil das zu gefährlich ist", sagt Kommandant Werner Fischer von der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee. "Aber in diesem Fall ging es einfach nicht anders."

    Notärzten gelang es, die bewusstlose Frau zu stabilisieren. Sie wurde mit dem Boot zum Hubschrauber gebracht, zum Krankenhaus in Rottenmann geflogen und ist außer Lebensgefahr. "Hätte die Rettungskette nicht so gut funktioniert, wäre die Frau unter den gegebenen Umständen womöglich gestorben", so Fischer. (ebra)

    09.08.2017, 00:04 Uhr

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