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    Kaum Hoffnung für die Liftanlagen auf der Postalm

    Kaum Hoffnung für die Liftanlagen auf der Postalm

    STROBL. Ohne Ergebnis ist die Prüfungstagsatzung über die in Konkurs befindliche Postalm-Liftgesellschaft über die Bühne gegangen. Damit ist die Zukunft der Postalm weiter ungewiss.

    Das Unternehmen gehört seit dem Vorjahr dem Steirer Karl-Heinz Prentner, der im Mai ein Sanierungsverfahren anmelden musste, aus dem schließlich ein Konkursverfahren wurde. Am Dienstag hat der Masseverwalter die von den Gläubigern angemeldeten 2,3 Millionen Euro zum Großteil bestritten. Im Gegenzug legte er ein Gutachten vor, das Aktiva von 545.000 Euro ausweist.

    Beobachter gehen davon aus, dass der Masseverwalter die Verwertung der Liftgesellschaft abwickeln müsse. Für einen Weiterbestand der Lifte gebe es allerdings wenig Hoffnung, heißt es. Sollte sich jedoch ein Käufer finden, sei es nicht ausgeschlossen. Hauptgläubiger ist die Raika St. Gilgen-Fuschl-Strobl, Wegen dem Pfandrecht der Hausbank gebe es für die anderen Gläubiger nur wenig Hoffnung auf Geld: "Aus heutiger Sicht können die Gläubiger nur mit einer einstelligen Quote rechnen", zitieren die SN Elisabeth Eppich vom Kreditschutzverband 1870.

    OÖN, 10.08.2017, 00:04 Uhr

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