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    FP ist für fixe Begegnungszone auf dem Stadtplatz

    FP ist für fixe Begegnungszone auf dem Stadtplatz

    VÖCKLABRUCK. Ernst wird es Ende Juni mit der geplanten Generalsanierung des unteren Stadtplatzes: Am 26. Juni fahren die Bagger auf.

    "Die Geschäfte sind zu jeder Zeit über Brücken begehbar", erläutert Bürgermeister Herbert Brunsteiner (VP). Um Umsatzeinbußen während der Bauphase möglichst gering zu halten, werden mehrere Maßnahmen ergriffen. So wird der Stadtplatz während der Bauarbeiten zur Begegnungszone, in der Tempo 20 km/h gilt und Parken auf gekennzeichneten Plätzen möglich ist. Als weitere Maßnahme denkt Brunsteiner daran, dass die Stadt Parkmünzen für die Kunden zur Verfügung stellt.

    Die geplante Umgestaltung des Stadtplatzes geht der FP zu wenig weit. "Wir haben einen superschönen Stadtplatz, der in zwei Hälften geteilt wird: Oben ist die Fuzo, unten sind die Parkplätze", erklärt Vizebürgermeister Michael Habenschuß im Gespräch mit den OÖN. Die FP-Fraktion tritt deshalb dafür ein, dass der ganze Stadtplatz Begegnungszone werden soll – und zwar für immer. Fußgänger hätten dann Vortritt, was eine Steigerung der Straßenraumaktivität brächte. "Leider wurde unser Vorschlag für eine Begegnungszone nicht aufgegriffen", bedauert Habenschuß. Seiner Meinung nach sollte ein einheitlicher Stadtplatz das Ziel sein, wo überall Parkplätze und Schanigärten Platz hätten.

    Bis Ende August werden die Leitungen für Kanal und Wasser verlegt und die Neupflasterung der Gehsteige auf einer Breite von 3,5 Metern erfolgen (Kosten: eine Million Euro). Im nächsten Jahr werden die Straße und die Parkflächen in Angriff genommen. (gh)

    17.05.2017, 00:04 Uhr

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