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    Bürgerbeteiligungsausschuss tagte zum ersten Mal

    Bürgerbeteiligungsausschuss tagte zum ersten Mal

    GMUNDEN. Stadtgemeinde Gmunden geht in der Einbindung der Bevölkerung neue und beispielhafte Wege.

    Am Montag trat in Gmunden erstmals der neue Bürgerbeteiligungsausschuss zusammen – ein Gremium, das zur einen Hälfte aus Menschen besteht, die per Zufall ermittelt wurden, und zur anderen Hälfte aus politischen Mandataren.

    Aufgabe dieses Gremiums ist es, Bürgeranträge zu behandeln, die von mindestens 50 Gmundnern unterschrieben wurden. Antrag Nummer eins fordert die Errichtung einer Bewegungszone mit Skate-Möglichkeiten an der Esplanade, Antrag Nummer zwei fordert einen Schutzweg über die Linzer Straße bei der Kreuzung vor dem Schloss Mühlwang. Der erste Antrag wird weiterverfolgt und zu diesem Zweck in die Ausschüsse verwiesen. Der zweiter Antrag rennt eine offene Tür ein: Der Schutzweg ist bereits in Planung.

    Auch drei von vier anderen eingereichten Bürger-Ideen werden auf Geheiß des Bürgerbeteiligungsausschusses weiterverfolgt: ein Beleuchtungskonzept "Licht für Gmunden", die Reaktivierung eines Rundwanderweges nordöstlich des Schlosses Cumberland und eine bessere Kennzeichnung der Einbahnregelung in der Herakhstraße. Die vierte Bürger-Idee, das Organisieren von Testfahrten mit unterschiedlichen Elektroautos, falle nicht in die Zuständigkeit der öffentlichen Hand, erklärt der Ausschuss.

    Helmut Retzl, Bürgerbeteiligungsspezialist und Berater der Stadtgemeinde, sagt: "Das Gmundner Regelwerk ist richtungsweisend. Damit können schon im Vorfeld Konflikte vermieden und gute Ideen für die Stadtentwicklung früh aufgegriffen werden."

    OÖN, 18.05.2017, 00:04 Uhr

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