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    Bad Ischler Schüler gewannen Wettbewerb des Bundespräsidenten

    BAD ISCHL. Jugendliche des Gymnasiums schufen eine raffinierte Installation, die Österreichs Geschichte zwischen 1918 und 1920 darstellt - und wurden dafür von Alexander Van der Bellen ausgezeichnet.

    Bundespräsident Alexander Van der Bellen richtete heuer wieder einen Geschichtswettbewerb für Schüler aus. Diese sind dabei aufgerufen, sich auf kreative Art mit Österreichs Geschichte auseinanderzusetzen. Diesmal stand der Zeitraum zwischen 1918 und 1920 im Zentrum – die ersten beiden Jahre der Ersten Republik. „Damit soll ein Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit einer historisch spannenden und lehrreichen Zeit geleistet werden“, so Alexander Van der Bellen.

    Jugendliche aus ganz Österreich reichten Audio- und Video-Arbeiten sowie Installationen ein. Den Vogel schossen aber zwölf Schülerinnen und Schüler des Bad Ischler Gymnasiums ab. Sie kreierten „Fenster zur Geschichte“ – und zwar im doppelten Sinn: Die Jugendlichen reichten eine Installation aus echten Fensterflügeln ein, die sie mit Bildmaterial, Objekten und Texten aus dem gefragten Zeitraum befüllten. Dem Betrachter öffnet sich auf diese Art buchstäblich ein Fenster zur Geschichte.

    Betreut wurden die jungen Damen und Herren (die aus verschiedenen Klassen stammen) von ihrer Lehrerin im Fach „Bildnerische Erziehung“, Brigitte Hager. Diese hatte bei sich zuhause gerade die Fenster ausgetauscht und die alten Flügel zur Verfügung gestellt.

    „Für unsere Recherche haben wir mit unseren Omas, Opas, Großtanten und Großonkeln gesprochen“, sagte eine der Schülerinnen gestern in der Hofburg. „Wir wollten einfach wissen: Wie haben die Leute damals gelebt?“ 

    (ebra), 17.05.2018, 02:04 Uhr

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