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    Urfahrs Betriebe suchen intensiv Fachkräfte

    URFAHR-UMGEBUNG. Technologie-Unternehmen können Projekte nicht umsetzen, weil qualifizierte Mitarbeiter fehlen.

    Bei Betriebsbesuchen in seinem Heimatbezirk Urfahr-Umgebung machte sich LH-Stv. Michael Strugl vor Ort ein Bild von der wirtschaftlichen Entwicklung des Bezirkes. Dabei suchte Strugl vor allem das direkte Gespräch mit Unternehmerinnen und Unternehmern im Bezirk. Gemeinsam mit LAbg. Josef Rathgeb machte Strugl bei den Firmen S&T Electronics and Payment Systems in Energwitzdorf sowie der Aumayr GmbH in Steyregg Station. 

    Eines der wichtigsten Gesprächsthemen war der Arbeitsmarkt: „Die Arbeitsmarktdaten sind erfreulich. Die Arbeitslosenquote liegt in Oberösterreich bei 5,4 Prozent und ist den dritten Monat in Folge gesunken. In Urfahr-Umgebung betrug die Arbeitslosenquote im April 3,2 Prozent“, zeigte sich Strugl erfreut über die aktuelle Entwicklung. Der erfreuliche Trend bringt aber auch mit sich, dass es für Unternehmen schwieriger wird, ausreichend Fachkräfte zu finden. „Das haben auch die besuchten Unternehmen bestätigt. Schon jetzt bleiben Stellen unbesetzt und Projekte können nicht realisiert werden, weil die passenden Fachkräfte fehlen“, so Strugl. Gerade in den technischen Berufen brauche es massive Anstrengungen, um auch in Zukunft den Bedarf an Fachkräften abdecken zu können.

    nachrichten.at, 18.05.2017, 19:43 Uhr

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