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    SP-Pensionisten wollen Freistädter "Citybus" retten

    FREISTADT. Einen Appell zur Erhaltung des Citybusses richtete gestern der SP-Pensionistenverband an die Freistädter Stadtpolitik.

     "Sehr oft teilen mir unsere Mitglieder ihre Sorge mit, dass es dieses Verkehrsmittel nicht mehr geben soll. Den Citybus benützen besonders ältere Personen, aber auch Familien mit Kindern. Gerade diese brauchen unsere Unterstützung, weil sie sonst nicht mehr mobil sind", sagt Franz Haider, Vorsitzender des Pensionistenverbandes (PV) der Stadt Freistadt.

    Bis dato sei es mit guten Argumenten stets gelungen, die Verkehrslandesräte davon zu überzeugen, dass eine Förderung für den Citybus notwendig und sinnvoll sei, ergänzt PV-Bezirksvorsitzende Hans Affenzeller. Dies sei seit der Ressortzuständigkeit der FPÖ auf Landesebene offenbar in Frage gestellt. Affenzeller fordert deshalb Freistadts Bürgermeisterin auf, Verhandlungen auf Landesebene aufzunehmen.

    Tatsächlich läuft die Förderung des Landes für den Citybus heuer im August aus. Die gesamten Projektkosten von 200.000 Euro könne die Stadt unmöglich schultern, stellte die Bürgermeisterin zuletzt in einer Aussendung der VP-Freistadt klar. Dies umso mehr im Hinblick auf sinkende Fahrgastzahlen: Bis zu 80 Prozent aller Fahrten seien Leerfahrten. Die Nachfolge des Citybusses könnte ein Jugend- und Seniorentaxi antreten.

    12.01.2018, 00:04 Uhr

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