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    Hofübergabe bei der Nahwärme

    WEITERSFELDEN. Das Nahwärm-Netz im Markt Weitersfelden lieferte bereits Energie im Gegenwert von 130.000 Liter Heizöl

    Mehr als 1700 Laufmeter Leitungen wurden für den Bau des Nahwärmenetzes im Markt Weitersfelden verlegt. Seit der Inbetriebnahme wurden umgerechnet 130.000 Liter Heizöl durch nachwachsendes Abfallholz aus heimischen Wäldern ersetzt. Einer der treibenden Kräfte dieser Innovation war der Gründungsobmann der Nahwärme Weitersfelden, Bauernbundchef Fritz Reithmayr. Elf Jahre setzte er sein technisches Wissen für die Nahwärme Weitersfelden ein trieb mit großem persönlichem Einsatz die Errichtung des Nahwärmeheizwerks mit Lagerhalle sowie des Leitungsnetzes mit 30 Hausanschlüssen voran.

    Bei den Grabungsarbeiten wurde stets auf Synergien mit Wasser- oder Stromleitungsarbeiten aufgepasst. Die Holztriste, die die heimischen Forstwirte bereits in das Heizwerk geliefert haben, würde von Weitersfelden bis nach St. Oswald reichen. Bemerkenswert ist der Klimaschutzeffekt: 420.000 Tonnen CO2-Ausstoß durch die Nahwärme Weitersfelden verhindert wurde.

    Es ist also ein gut bestelltes Feld, das Reithmayr an seinen Nachfolger Robert Atteneder und seinen Stellvertreter Markus Hackl übergeben konnte. Ebenfalls im Vorstand der Nahwärme sind Erwin Gutenbrunner und Manfred Puchner, der den langjährigen Schriftführer Joschi Neulinger ablöste. Vorsitzende des Aufsichtsrates sind Josef und Franz Haunschmied.

    09.01.2018, 11:53 Uhr

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