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    Granitmarathon: Originalstrecke ist schon zum Training freigegeben

    KLEINZELL. Zu Pfingsten findet in Kleinzell das Hochamt des heimischen Mountainbikesports statt.

    Nur noch wenige Tage, bis der Granitmarathon am 19. und 20. Mai in Kleinzell endlich wieder über die Bühne geht. Seit gestern ist auch die offizielle Rennstrecke ausgeschildert und zum Training freigegeben. Ein ganz besonderes Merkmal des Granitmarathons sind neben der charakteristischen Streckenführung auch die vielen Zuschauer, die während des Rennens entlang der Strecke die Biker immer wieder anfeuern und motivieren, den inneren Schweinehund zu besiegen.

    Zwei Fanzonen an der Strecke

    Heuer gibt es erstmals auch zwei offizielle Fanzonen, wo die Zuschauer bei Speis und Trank den Rennfahrern auf die Wadeln schauen können. In Lembach auf der Seufzerallee und in Kleinzell bei der Auffahrt zur Apfelsbacher Leiten sind die Zonen an jeweils knackigen Anstiegen positioniert. Dort können die Fahrer jede Menge Motivation gut gebrauchen.

    Königsklasse EnergieAG Xtreme

    Mit einer Distanz von 90 Kilometern, gespickt mit 3100 Höhenmetern, gehört die Strecke EnergieAG Xtreme zu den größten Herausforderungen, denen sich Mountainbiker in Österreich stellen können. Allein die Schlüsselstellen sind respekteinflößend: die anspruchsvolle Abfahrt zum Kraftwerk Partenstein, das Überqueren der Großen Mühl, der Downhill zur Donau, der heftige Anstieg nach Lembach sowie die flotte Durchfahrt der Kleinen Mühl.

    Der Klassiker ist allerdings die 60 Kilometer lange Strecke, welcher mit 2000 Höhenmetern ebenfalls nur von trainierten Fahrern in Angriff genommen wird. Die steilen Anstiege und technisch schwierigen Abfahrten beim "Raiffeisen Classic" verlangen den Bikern alles ab.

    Der Publikumsliebling ist der "Lang:Bau Small"-Bewerb. Auf den 47 Kilometern starten die meisten Teilnehmer. Hier treffen Spitzenathleten, die um Sekunden kämpfen, auf Hobby-Fahrer, die sich vorgenommen haben, über ihre Grenzen zu gehen. Hier nehmen auch traditionell viele heimische Fahrer teil. Eines der Erfolgsmerkmale des Raiffeisen Granitmarathons ist die Attraktivität für alle Mountainbiker. Gerade die Strecke Granitland light ist für den Einstieg in die Marathonszene prädestiniert. Mit einer Streckenlänge von 26 Kilometern und 700 Höhenmetern ist die Distanz überschaubar und ohne monatelange Vorbereitung zu bewältigen.

     

    Granitmarathon

    (Bild: Lauringer)

    Granitmarathon für die Jüngsten

    Los geht das Mountainbikefest in Kleinzell schon am Pfingstsamstag. Dann stehen nämlich die "Jungen Wilden" im Mittelpunkt und später am Podest der ASVÖ Junior Granit Challenge. Spannung pur ist garantiert, wenn die Youngsters ihre Runden beim Cross Country Rennen auf Wald-, Wiesen- und Schotterwegen drehen. Die Streckenlänge und Rundenanzahl ist natürlich der Altersgruppe entsprechend angepasst und befindet sich in der Nähe der Mountainbike Arena, was eine tolle Rennatmosphäre garantiert. Angefeuert von stolzen Vätern und Müttern zeigen die Jungen beim Cup schon heute, wer morgen zu den ganz Großen gehört.

    www.granitmarathon.at

    11.05.2018, 01:12 Uhr

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