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    VP Rohrbach

    Georg Ecker übernimmt Rohrbacher Volkspartei 

    ROHRBACH. Landtagsabgeordneter Georg Ecker übernimmt als geschäftsführender Obmann die Rohrbacher Volkspartei und wird auch am ordentlichen Bezirksparteitag kandidieren.

    Der Bezirksvorstand der Rohrbacher Volkspartei bestimmte den Landtagsabgeordneten Georg Ecker zum Nachfolger Reinhold Mitterlehners als Bezirksparteiobmann. Dieser will die neu gewonnene Freizeit genießen. Er will: “Kartenspielen, Radfahren, Freunde treffen und die Zeit auf mich zukommen lassen. Wenn ich alle Einladungen annehme, wird das ein sportliches Programm“. Georg Ecker sei die „logische Wahl“ gewesen, weil er in den vergangenen Jahren Mitterlehner “oft geplant, oft spontan vertreten hat“, sagt der ehemalige Vizekanzler, der seit heute Nachmittag tatsächlich frei von allen politischen Ämtern ist. Der Bezirk Rohrbach sei ihm Zeit seines politischen Wirkens ein Anliegen gewesen: „Der Kontakt hat immer gut funktioniert und es ist nichts unerledigt geblieben“, blickt er auf 15 Jahre als Parteiobmann der Rohrbacher VP zurück. Damit war Mitterlehner ein Jahr länger in dieser Position als Vorgänger Karl Lauss und fast so lange wie Obmann-Urgestein Franz Leitenbauer.

    Vom Rand zur Spitze

    „Besonders gefreut haben mich die Wahlergebnisse der letzten beiden Bezirksparteitage. 100 Prozent Zustimmung in geheimen Wahlen, das hat mir wirklich Kraft gegeben“. Das Ergebnis der Wahl 2013 bezeichnet Mitterlehner als “persönlich größten politischen Erfolg„. Zwar stand er im Wahlkreis Mühlviertel ohnehin an erster Stelle, er hätte aber auch das Vorzugsstimmen-Mandat geschafft. Als politischen Erfolg wertet Reinhold Mitterlehner auch die Tatsache, dass der Bezirk Rohrbach vor allem auch mental stärker geworden sei: “Wir haben die Reise von einer Randlage zur Spitze geschafft. Wir haben mehr Selbstvertrauen und Dynamik. Das schlägt sich auch in Zahlen nieder„, spricht Mitterlehner die Gründungsdynamik und die Arbeitslosenzahlen an. Projekte wie den Westring hätte er zwar gerne als aktiver Politiker noch fertig gesehen, politisch sei aber alles auf Schiene gebracht worden: “Das war keine leichte Zeit, alles was jetzt passiert, liegt am Rechtsstaat„, sagt er und erinnert sich an Diskussionen mit Verkehrsministerin Doris Bures und Bundeskanzler Faymann.

    Wie es mit der Mandatsverteilung im Wahlkreis Mühlviertel weitergeht ist ebenso noch offen: “Da muss man erst sehen, wie die neuen Mechanismen wie das Reißverschlussystem in der Partei greifen“, sagt der neue Obmann Georg Ecker.

    Von Thomas Fellhofer, 17.05.2017, 19:20 Uhr

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