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    Bildungsministerin auf Heimatbesuch

    ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Sonja Hammerschmid stellte sich im Aktivpark St. Georgen/Gusen einer Bildungsdiskussion und stellte dabei ihre Leitlinien für ein modernes Österreichisches Bildungssystem vor.

    Einen Diskussionsabend zum Thema Bildung besuchte die aus Baumgartenberg stammende Unterrichtsministerin Sonja Hammerschmid im Aktivpark St. Georgen. „Ich bin das Kind einer Arbeiterfamilie. Für mich und meinen Bruder war es nicht selbstverständlich, dass wir studieren konnten. Daher geht es mir darum, dass alle Kinder eine echte Chance auf die beste Bildung haben, egal welchen Beruf ihre Eltern haben“, verwies Hammerschmid auf ihre Herkunft.

    Im Bildungssystem sei die Eigenständigkeit der Schulen wichtig, um die Potentiale der hier tätigen Pädagogen nutzen zu können. Auch sprach sich Hammerschmid für die gemeinsame Schule aller Kinder sowie die Inklusion anstelle von Sonderschulen aus: „Wenn Menschen mit Beeinträchtigung in der Schule die Normalität sind, sind sie es später auch in der Arbeitswelt.“ Zudem müsse die Technologisierung zusehends in den Schulen Platz greifen, etwa mit Tablets für Schüler und Lehrer sowie einem Online-Portal für Lehrmittel. Bei der Veranstaltung wurden auch bildungspolitische Projekte aus dem Bezirk Perg präsentiert, wie etwa die Initiative „Ort der Demokratie- und Menschenrechtsbildung“ der NMS Mauthausen.

    21.04.2017, 14:05 Uhr

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