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    Schließung der Medienwerkstatt: "Zu spät reagiert"

    LINZ. Die Mehrheit des Linzer Gemeinderates will die Medienwerkstatt an der Linzer Volkshochschule auflassen – die OÖN berichteten exklusiv.

    Die Stadt Linz bezahlte bisher 58.100 Euro pro Jahr für die Einrichtung, selbigen Betrag steuerte die Arbeiterkammer jährlich bei. Nun droht wegen der Sparmaßnahmen der Stadt das Aus. Die Grünen schieben, wie berichtet, der FP den Schwarzen Peter zu. Diese rudert zurück. FP-Vizebürgermeister Detlef Wimmer erklärte in einem Schreiben, das den OÖN vorliegt, dass er vor der Gemeinderatswahl mehrmals die Vereinstätigkeit aufgrund der hohen Förderungen hinterfragt habe.

    "Keine Auskunft erteilt"

    "Leider wurde mir nicht nur keine Auskunft erteilt, sondern erhielt ich sogar grenzwertige Antworten, die für mich den Eindruck erwecken, mich solle die Sache ‚nichts angehen‘. Bei einer Förderung von über 50.000 Euro darf man aber sicher nachfragen", schreibt Wimmer. Zur Kritik von Grünen-Stadträtin Eva Schobesberger ("Vor allem die FP hat sich für das Streichen dieser städtischen Subvention starkgemacht") schreibt Wimmer, dass die Argumentation für die Förderung nun zu spät sei.

    OÖN, 10.08.2017, 00:04 Uhr

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