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    Kritik an geplanter Sperre des Linzer Online-Archivs

    LINZ. Die von Bürgermeister Klaus Luger (SP) angestrebte Beendigung des Online-Archivs auf der Homepage der Stadt Linz – die OÖN haben darüber gestern berichtet – löst Skepsis und Kritik aus.

    Von einer "Transparenz-Sperre", die zudem "mehr als rückschrittlich" sei, sprach VP-Klubobmann Martin Hajart. Das Online-Archiv sei für zahlreiche Recherchen, etwa für fraktionelle Vorbereitungen, dringend erforderlich. Möglicherweise wolle Luger auf diese Art nur erfahren, wer worüber nach Informationen sucht, mutmaßte Hajart gestern.

    Einer "digitalen Stadt unwürdig"

    "Diese Pläne sind ein Rückfall in das analoge Zeitalter und einer digitalen, innovativen Stadt unwürdig", ist auch Helge Langer, Innovationssprecher der Grünen Linz, nicht begeistert von der geplanten Sperre des Online-Archivs. Sollte an den ab 2018 in Kraft tretenden Plänen festgehalten werden, dann fahre die Stadt die Transparenz zurück und erschwere den Linzern den Informationszugang, so Langer weiter. Luger solle deshalb die Pläne stoppen und sich für "zeitgemäßere Lösungen" einsetzen.

    OÖN, 18.05.2017, 00:04 Uhr

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